Konsumenten können in die Euro-Preise vertrauen

WKÖ für Versachlichung der Preis-Debatte - Euro-Preisbarometer bestätigt: 91 % der erhobenen Preise weisen keine Erhöhung auf

Wien (PWK699) - "Die derzeit überhitzte Debatte um die Euro-Preise entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Scheindebatte. Die Fakten sprechen eine andere Sprache", stellt Matthias Koch, Leiter des Projekts Euro in der Wirtschaftskammer Österreich, klar. "Das Euro-Preisbarometer des Wirtschaftsministeriums, das seit gestern online ist, zeigt in der Übersicht, dass bei 91 % der erhobenen Preise keine Änderung festzustellen ist und sich in den übrigen Fällen Preiserhöhungen und Verbilligungen die Waage halten."

Die Wirtschaft begrüßt diese Initiative des Wirtschaftsministeriums, bei der in zwanzig Warenkörben die Preise von Gütern des täglichen Bedarfs beobachtet werden. Österreichweit werden rund 39.000 Artikel in 500 Geschäften erfasst und entsprechen einem wöchentlichen Umsatz von 1,6 Mrd Schilling bzw. etwa der Hälfte des österreichischen Einzelhandelsumsatzes.

"Die Wirtschaft bemüht sich, die sehr emotional geführte Preisdiskussion zu versachlichen und durch genaue Erhebungen den bislang durchwegs stabilen Ist-Stand der Preise zu dokumentieren. Wenn alle Teilnehmer an der Euro-Preisdebatte diesen Weg einschlagen, können wir das Vertrauen in den Euro stärken und mit den zahlreichen Vorteilen der neuen Währung die win-win-Situation für Konsumenten und Unternehmen gleichermaßen fördern", zeigt sich Koch überzeugt. (Ne)

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Projekt-Euro
Mag. Matthias Koch
Tel.: (01) 50105-4417

Wirtschaftskammer Österreich

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