Faymann: 2,5 Millionen Gebührensenkung für Diensthandys der Stadt

"VPN", das neue Zauberwort im Handybereich

Wien, (OTS) Die Stadt Wien erspart sich ab dem kommenden Jahr etwa 2,5 Millionen Schilling an Gebührenzahlungen für Diensthandys. Möglich wurde das durch die Errichtung von "VPN". Diese Abkürzung steht für "Virtual Private Network" (virtuelles Firmennetzwerk) und bedeutet, dass die ungefähr 2.400 Diensthandys der Stadt Wien zu einem virtuellen Telefonanlage zusammengefasst werden. "Virtuell" heißt, dass die Diensthandys natürlich nicht wirklich mit Leitungen verbunden werden, sondern dass sie wie bei einer Festnetz-Firmenanlage zu einer Einheit zusammengefasst werden. Die Gespräche von Handy zu Handy erfolgen dann wie zwischen zwei Büros einer Firma. Das wurde Freitag im Gemeinderatsausschuss einstimmig beschlossen.****

Die für Nachrichtentechnik zuständige MA 23 hat zu Jahresbeginn mit den vier Mobilfunkbetreibern in Österreich Kontakt aufgenommen und von jedem ein Angebot erhalten. Das Angebot der Firma Mobilkom AG ergab sich nach eingehender Prüfung als Bestbieter. Die Diensthandy-Kosten liegen heuer bei etwa 15 Millionen Schilling und werden durch den neuen Vertrag bei gleicher Leistung um 17 Prozent sinken.

"Viele Mitarbeiter der Stadt Wien, zum Beispiel solche, die im Außendienst tätig sind, müssen aus beruflichen Gründen telefonisch erreichbar sein. Die für Nachrichtentechnik zuständige MA 23 hat einen Schritt zur Senkung der Handygebühren gesetzt und die bestmöglichen Konditionen für die Diensthandys der Stadt Wien ausverhandelt. Bereits im Jahr 1999 hat die MA 23 ja durch Nutzung der damals entstandenen neuen Wettbewerbssituation im Telefonbereich eine Kostensenkung für das Rathaus-Festnetz um jährlich 55 Millionen Schilling ausverhandeln können. Denn gerade die öffentliche Hand muss in Sachen Sparsamkeit mit gutem Beispiel vorangehen", erklärte der für die MA 23 zuständige Wohnbaustadtrat Werner Faymann.

Welche Vorteile bietet das virtuelle Firmennetz VPN?

o Das Telefonieren innerhalb der "Wolke", das heißt von

Diensthandy zu Diensthandy ist gratis. Ebenso das Telefonieren
vom Diensthandy zum Rathaus.
o Telefonate vom Rathaus zu anderen Handys von Mobilkom werden

günstiger. Für Telefonate vom Rathaus zu Diensthandys der "Wolke" gilt ein noch günstigerer Tarif.
o Privat- und Dienstgespräche werden getrennt angerechnet.
o Alle bestehenden Rufnummern werden in das virtuelle Firmennetz

übernommen. Dadurch muss kein Handynummer geändert werden.

Dieser Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren und kann danach von jedem der beiden Vertragspartner einseitig aufgelöst werden. Der Vertrag muss noch vom Gemeinderat bestätigt werden und wird danach Anfang 2002 in Kraft treten. (Schluss) gmp

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