Positionen der SJ von Fachleuten aus Exekutive und Suchtprävention bestätigt.

Für eine andere Drogenpolitik! Für die Freigabe von Joints!

St. Pölten (OTS) - Während FPÖVP im NÖ Landtag einmal mehr billige Panikmache gegen die Positionen der Sozialistischen Jugend betreiben, spricht sich eine Fachtagung von Exekutivbeamte und Drogenfachleute für Forderungen der Sozialistischen Jugend nach Legalisierung von Cannabis aus.

Wie die OÖ Nachrichten in ihrer gestrigen Ausgabe berichten, erklärte unter anderem der OÖ Landesgendarmeriekommandant Manfred Schmidbauer: "Bei jungen Drogenkonsumenten wird derzeit mit Kano-nen auf Spatzen geschossen. Wer mit einem Joint erwischt wird, muss angezeigt werden. Das kann seinen Lebensweg verbauen."

"Seit Jahren weist die Sozialistische Jugend darauf hin, dass die derzeitige Drogenpolitik, die einzig und allein auf Prohibition und Repression setzt, gescheitert ist. Das Verbot und die Kriminalisierung von Cannabis-konsumentInnen ist nicht länger aufrechthaltbar. Die Legalisierung ist unumgänglich!", betont Bernhard Wieland, neugewählter Landesvorsitzender der SJ NÖ.

Aber nicht nur im Bereich Cannabis, sondern auch im Bereich der sogenannten harten Drogen wurden die Forderungen der Sozialistische Jugend bestätigt. So sprach sich z.B. der Bochumer Polizeipräsident Thomas Wenner für die kontrollierte Abgabe von Heroin, wie in der Schweiz bereits beschlossen, aus.

"Diese Expertenaussagen zeigen einmal mehr, dass die Damen und Herren von FPÖVP zwar keine Ahnung von moderner Suchtpolitik haben, dieses Thema dafür um so mehr zur billigen politischen Panikmache missbrauchen. Während FPÖVP im NÖ Landtag gegen die Positionen der Sozialistischen Jugend hetzen, werden diese von Fachleuten unterstützt", so Wieland wörtlich.

"Das Thema Suchtpolitik ist in Österreich bereits viel zulange Tummelplatz für blauschwarz eingefärbten Populismus. Ein Umdenken ist, wie nun auch die Stellungnahmen von Experten aus Exekutive und Suchtprävention zeigen, unumgänglich," so der Landesvorsitzende abschließend.

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