Der Balkan als Nachbar - Der Islam unter uns

Terminvormerk: 8. und 9. Oktober 2001, 10-12 Uhr, Volkshochschule Alsergrund

Wien (OTS) - Einladung
Vortrag: Christine von Kohl
Der Balkan als Nachbar - Der Islam unter uns
Terminvormerk: 8. und 9. Oktober 2001, 10-12 Uhr
Ort: VHS Alsergrund, Galileigasse 8, 1090 Wien
Veranstalter: VHS Alsergrund, Kulturverein Alsergrund, ÖBV-Versicherung

Der Balkan als Nachbar - Der Islam unter uns

Christine von Kohl, die seit 1968 viele Jahre in Ex-Jugoslawien verbrachte, beschäftigt sich seit dem Ausbruch des Krieges in Bosnien-Herzegowina mit den kriegerischen Entwicklungen dieser Region, mit den Vertriebenen und den bereits Assimilierten unter den Menschen von dort - sie versucht, Hintergründe und Mentalitäten zu beschreiben. Sie will damit mehr Verständnis wecken für die Schicksale von Ländern und Bevölkerungen - sie kennt den Balkan auch als eine bunte Vielfalt von kulturellen Unterschieden, Toleranz und Temperament, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.

Sind uns diese Menschen wirklich fremd? Lehnen wir sie tatsächlich ab - warum? Darüber soll gemeinsam diskutiert werden.

Zur Person: Christine von Kohl lebte von 1968-85 in Belgrad/Serbien, zuständig für das ehemalige Jugoslawien, für Albanien, Rumänien und Bulgarien, als Korrespondentin der Wiener Zeitung, der "Die Presse", der "Neuen Züricher Zeitung", des ORF und deutscher Sender sowie skandinavischer Medien (sie ist dänische Staatsbürgerin);

Sie hat in verschiedenen Büchern zu den Themen Menschenrechte und Balkan Beiträge verfasst und selbst einige Bücher (darunter auch mit ihrem Mann Wolfgang Libal) zum Thema Ex-Jugoslawien, Kosovo, Albanien, Balkan und Europa veröffentlicht und wird häufig zu Vorträgen über diese Thematik im In- und Ausland eingeladen, auch in TV und Rundfunk.

"Der Balkan, das bedeutet Chaos, Rache, Vertreibung, Mord, sagen die Einen - und ist doch Europa, sagen die Anderen. Der Balkan liegt weit entfernt von Österreich - er beginnt "links vom Schloss Belvedere". Die muslimischen Türken kennen wir am besten, die Heimat der Gastarbeiter und Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien war in der Vergangenheit eng mit unserer Heimat verbunden. Wissen wir, was Muslime, was Flüchtlinge und Immigranten über uns denken? Menschen, die ihrer ehemaligen Heimat oft schon entfremdet sind, jedenfalls in der zweiten Generation, und von uns nicht immer anerkannt werden -was fühlen sie uns gegenüber?" (Christine v. Kohl)

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