FCG-Chemie: Sozialisten wollen Richtungsgewerkschaft!

"Von Demokratie predigen und Minderheiten hinauswählen!" Wien (OTS) - "Die Gewerkschaft Chemie geht einen parteipolitisch motivierten Gang, der seinesgleichen sucht", erklärte heute der ehemalige Vorsitzende der FCG in der Gewerkschaft Chemie, Johann Reiterer. So haben die Sozialisten den stellvertretenden Gewerkschaftsvorsitzenden, der nach Gewerkschaftstradition den christlichen Gewerkschaftern als Zeichen der Einheit und Überparteilichkeit immer zugestanden wurde, kurzer Hand für sich reklamiert. Der FCG-Vorsitzende in der Gewerkschaft Chemie, Josef Eder, ist in Zukunft somit kein gewähltes Präsidiumsmitglied mehr."

Der Bundespensionistenausschuß der Gewerkschaft Chemie hat ähnlich "demokratisch" gehandelt und mich als einzigen christlichen Gewerkschafter hinausgeworfen", zeigte sich Reiterer empört, "wenn die Sozialisten keinen überparteilichen Gewerkschaftsbund wollen, dann sollen sie es auch sagen und sich nicht hinter "Delegierungstricks" verschanzen, bei denen die FCG als Minderheit keine Chance hat!"

In diesem Zusammenhang zeige sich auch die Doppelzüngigkeit der Sozialisten, die einerseits vom überparteilichen ÖGB predigen, andererseits - gemessen an ihren Taten in der Chemiegewerkschaft -Richtungsgewerkschaften aufbauen. (Schluß)

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