Arbeiterkammer hilft bei der Euro-Umstellung: Euro- Hotline, Kippkarte und Preisbeobachtung

Linz (AKO) Der Countdown läuft: Am 1. Jänner 2002 stellt Österreich seine Währung auf Euro um. Die Arbeiterkammer steht ihren Mitgliedern bei der Bewältigung etwaiger Probleme mit Rat und Tat zur Seite. So ist beispielsweise seit 1. Oktober 2001 im Rahmen des Aktionsprogramms AK-Plus unter der Nummer 0800/801 801 bundesweit eine kostenlose Euro-Hotline eingerichtet.

Konsument/-innen können sich über die Hotline mit ihren Fragen, Sorgen und eventuellen Beschwerden zum Thema Euro an die Arbeiterkammer wenden. Das teilten heute, Freitag, AK-Direktor Dr. Josef Peischer und der Leiter der AK-Konsumentenberatung, Dr. Georg Rathwallner, in einer Pressekonferenz mit. Dabei festgestellte Missbräuche werden unverzüglich der Preisbehörde angezeigt. Die Hotline ist über die ganze "heiße" Umstellungsphase hinaus bis Ende März 2002 in Betrieb. Sie steht täglich (außer Sonntag) von 7 bis 20 Uhr zur Verfügung.

In einem Mail erhalten die rund 450.000 oberösterreichischen AK-Mitglieder alle für sie wichtigen Informationen zugesandt. Einem Folder ist eine Kippkarte beigefügt, die auch in der kleinsten Brieftasche Platz hat. Damit ist es möglich, schneller als mit einem Taschenrechner - ein wenig Übung vorausgesetzt - Euro-Beträge in Schilling umzurechnen. Umgekehrt geht’s natürlich auch.

Schwarze Schafe unter den Unternehmern könnten die Einführung des Euro zu versteckten Preiserhöhungen nutzen. Vor allem im Vorfeld der Umstellung ist es für Geschäftsleute verlockend, die Preise so anzusetzen, dass sie nach dem 1. Jänner 2002 die beliebten sogenannten Schwellenpreise wie etwa 9,90 oder 29,90 Euro ergeben.

Aus diesem Grund behalten die AK-Konsumentenberater bei der im Rahmen von AK-Plus durchgeführten Euro-Preisbeobachtungs-Aktion die Preisentwicklung seit Monaten im Auge. Außerdem werden stichprobenweise Erhebungen durchgeführt. Bei Verstößen gegen das Gesetz wird die Preisbehörde eingeschaltet. Den Preissündern drohen Strafen bis zu 100.000 Schilling.

Für Konsumenten ist es oft schwierig, das für sie günstigste Angebot zu finden. Vor allem die Liberalisierung des Strommarktes im Herbst wird vielfach für Verwirrung sorgen. Die AK-Konsumentenberater haben schon jetzt Übersichten verfasst. Im Rahmen von AK-Plus werden künftig österreichweit Preisübersichten zu Themen wie Strom, Versicherungen, Telefon, Internet, Kredit- und Girokontozinsen den Konsumenten den Weg durch den Tarifdschungel erleichtern.

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