Karas: Hilfswerk unterstützt Senioren, Kinder und Menschen mit besonderen Bedürfnissen bei der Währungsumstellung

Das Hilfswerk hat aus den Erfahrungen im täglichen Umgang mit seinen Kunden und Patienten einzigartige Schulungseinheiten und Materialsets entwickelt. Weit über 5000 Menschen nehmen die Angebote bereits in Anspruch.

Wien (OTS) - Bevölkerungsgruppen, die am herkömmlichen Informationsgeschehen nicht in üblicher Weise teilnehmen können, stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Hilfswerks zur Euro-Einführung.

"Im Gegensatz zu anderen Initiativen, die ältere Menschen, Kinder oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen bei der Währungsumstellung unterstützen, setzen unsere Angebote direkt bei den Menschen und nicht nur bei den Materalien an. Mit unserem Trainerpool im Bereich der Hilfswerk-Akademie bieten wir einerseits Schulungen vor Ort - in Seniorenheimen, Clubs, Pfarren, Schulen, Horten - an, andererseits bilden wir auch Multiplikatoren aus, die ihrerseits weitere Schulungen durchführen. Neben der Grundschulung bieten wir Begleitung und langfristige Betreuung beim Thema. Man kann Menschen, die am herkömmlichen Informationsgeschehen nicht in der gängigen Weise teilnehmen können, nicht einfach mit den Materialien alleine lassen." meint Othmar Karas, Euro-Berichterstatter des Europäischen Parlaments und Präsident des Österreichischen Hilfswerks, heute bei einer Pressekonferenz.

"Weil ich aus meiner Arbeit im Europäischen Parlament weiss, was für ein Meilenstein in der Entwicklung Europas die Währungsunion ist, und weil ich der Meinung bin, dass alle Bürger ein Recht auf bestmögliche Information haben, ist mir dieses Engagement so wichtig." sagt Karas.

Das Österreichische Hilfswerk betreut in Österreich 15.000 ältere und kranke Menschen zu Hause. Über 7.000 Kinder sind dem Hilfswerk bei Tagesmüttern und in Betreuungsenrichtungen anvertraut. Viele tausende Menschen suchen jedes Jahr Rat und Hilfe in den Familien-und Sozialzentren, den Nachbarschaftszentren und anderen Einrichtungen des Hilfswerks. "Diese Menschen vertrauen uns. Und dieses Vertrauen verpflichtet uns." meint Elke Fuchs, Bildungsexpertin und Hilfswerk-Euro-Trainerin. Und weiter: "Man muss auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Menschen eingehen. Das erfordert Wissen und Geduld, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen."

"Die Erfolge sind wirklich beachtlich", bestätigt Schwester Hofstätter von den Kreuzschwestern in Laxenburg, die für das Seniorenheim "Haus Elisabeth" Euro-Schulungen des Hilfswerks in Anspruch genommen hat. "Unsere Senioren zeigen enormes Interesse und fühlen sich nach der Schulung um vieles sicherer mit dem Thema Euro", meint Schwester Hofstätter.

"Was mich im besonderen freut, ist die Tatsache, dass wir für unser Anliegen Partner gefunden haben. So etwa die vielen engagierten Organisationen und Menschen wie Schwester Hofstätter, aber auch die Österreichischen Lotterien, die Nationalbank, die Euro-Initiative und das Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen. Der Herr Bundesminister wird in den nächsten Tagen ein besonderes Angebot an Senioren vorstellen." so Karas abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichisches Hilfswerk,
Elisabeth Anselm,
Tel.: 01/40442-13

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS