Prober: NÖ Landtag fordert sicheres Temelin

EU-Standard von Atomkraftwerken muss gewährleistet sein

St. Pölten (NÖI) - Die niederösterreichischen Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf höchstmögliche Sicherheit vor atomaren Unfällen. Mit einem Resolutionsantrag betreffend die Sicherheitsdefizite beim AKW Temelin, fordert der NÖ Landtag, dass dem Energiekapitel von der Bundesregierung solange nicht zugestimmt wird, als Temelin nicht internationalen Standards entspricht. Die im Zuge des Melker Prozesses festgestellten Mängel des AKW Temelin müssen einwandfrei behoben werden, bevor für die VP NÖ ein Mindestmaß an Sicherheit für seine Bürger gewährleistet ist. Ebenso soll vor Abschluss der Energiekapitels Ausstiegsszenarien überprüft und eine auch vom Europäischen Parlament geforderte internationale Ausstiegskonferenz einberufen werden, betonte LAbg. Sepp Prober anlässlich der ersten Sitzung des NÖ Landtages im Herbst.****

Niederösterreich will keinesfalls die Souveränität der Tschechischen Republik durch ungerechtfertigte Forderungen, wie etwa ein Beitrittsveto in Frage stellen. Es muss aber auch unseren Nachbarn bewusst werden, dass innerhalb der EU die gleichen Regelungen für Alle gelten. Sicherheitsbedenken der Bevölkerung müssen restlos und mit beiderseitigem Einverständnis ausgeräumt werden, wofür eine Fortsetzung des Melker Prozesses notwendig erscheint, so Prober.

Für die VP NÖ ist ein EU-weites Ausstiegsprogramm aus der Atomkraft ein Ziel, dass auch weiter angestrebt wird. Die Sicherheit unserer Bürger ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir auch weiterhin mit aller Kraft verfolgen werden, betont Prober.

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