AVISO: AK Veranstaltung "Globalisierung: Bedrohung und Chance"

Wien (AK) - Die 4. WTO-Ministerkonferenz wird voraussichtlich
trotz der Attentate in den USA wie geplant im November 2001 in Doha/Katar stattfinden. Seit Seattle haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Zunehmender Widerstand der Zivilgesellschaft und die Auflehnung der Entwicklungsländer gegen eine fortschreitende Liberalisierung, die ihre Armut zementiert, könnten dazu führen, dass auch diese Runde ohne nennenswerte Ergebnisse verstreicht. Dabei könnte die WTO ein Instrument sein, das dem Welthandel Rahmenbedingungen auferlegt, die zu humaneren Arbeitsbedingungen und umweltschonenderer Produktion führen und eine bessere Beteiligung der ärmsten Länder am Wohlstand der reichen ermöglicht. Die AK möchte in dieser Veranstaltung über die Verhandlungsthemen der WTO für Doha informieren, für Arbeitnehmer relevante Fragen analysieren und praktische internationale Gewerkschaftsarbeit vorstellen.

AK Veranstaltung "Globalisierung: Bedrohung und Chance"
Montag, 8. Oktober 2001, ab 9.30 Uhr

Adolf-Czettel-Bildungszentrum der AK Wien
Großer Sitzungssaal
1040, Theresianumgasse 16 - 18

Programm:

10.00 Uhr: Eröffnung
Maria Kubitschek (Bereichsleiterin Wirtschaft, AK Wien)

10.15 Uhr: Globalisierung braucht Regeln
Èva Dessewffy (Abt. Außenwirtschaft und Integration, AK Wien)

10.30 Uhr: Was wird in Doha verhandelt werden
Josef Mayer (Sekt. Außenwirtschaftspolitik und Europ. Integration, BMWA)

11.00 Uhr: Sozialstandards globalisieren: Konzepte und Realisierungschancen
Christoff Scherrer (Universität Gh Kassel)

11.30 Uhr: Diskussion und Mittagsbüffet

12.40 Uhr: DiaMultivisionsschau
"Die neue Welt. Alles ist möglich. Auch das Gegenteil"

13.00 Uhr: Internationale Gewerkschaftsarbeit
Wilhelm Haberzettl (Vorsitzender der Projektgruppe Internationale Politik - EU)

13.30 Uhr: "weltumspannend arbeiten": Praktische Versuche einer Globalisierung von unten. Gerline Breiner (ÖGB Oberösterreich)

14.30 Uhr: Kritik und Alternativen
Karin Küblböck (ÖFSE, Obfrau von ATTAC Österreich)
Franz Josef Radermacher (Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Universität Ulm)
Kunibert Raffer (Inst. für Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien)

15.00 Uhr: Diskussion

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter, Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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AK Wien Presse Christian Spitaler

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