Farthofer: Öffentliche Beschimpfung der Postbediensteten durch FPÖ im NÖ Landtag

FPÖ beschimpft Beschäftigte der Post, ÖVP sieht tatenlos zu

St. Pölten, (SPI) - "Von 5 Postlern tut einer telefonieren, einer jausnen und einer Zeitunglesen! Ein Zusperren der Postämter ist daher nicht so dramatisch", schloss daraus Neo-FP-LAbg. Ludwig Buchinger, Nachfolger von Ernest Windholz, im Rahmen der gestrigen Landtagssitzung. "Diese ‚Begründung' des massiven Kahlschlages der Bundesregierung, allen voran umgesetzt durch FPÖ-Infrastrukturministerin Monika Forstinger und VP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, wurde gestern vor dem Plenum zum Besten geben. Eine derartige Beschimpfung und Verunglimpfung aller Beschäftigten der Post ist auf Ebene der NÖ Landesgesetzgebung bisher beispiellos. Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vom Rednerpult des Landtages zu Beschimpfen und zu Verunglimpfen hat in unserem Land keinen Platz - derartiges kann auch nicht durch die mangelnde Erfahrung des FPÖ-Neomandatars entschuldigt werden. Die FPÖ-Niederösterreich sollte sich überlegen, Buchinger wieder aus dem NÖ Landtag zurückzuziehen", weist SP-LAbg. Erich Farthofer die Aussagen der FPÖ-Niederösterreich schärfstens zurück.****

"Nicht weniger als 230 Postämter sollen in Niederösterreich, wenn es nach dieser Bundesregierung geht, geschlossen werden. Hunderte Postbedienstete fürchten um ihre Arbeitsplätze, Hunderte Familien sind betroffen. Das Schicksal der Beschäftigten und ihrer Familien, aber auch den Verlust an Lebensqualität für die Menschen in den betroffenen Gemeinden derart herabzuwürdigen, ist wieder einmal ein Zeichen der menschenverachtenden Politik der Freiheitlichen, wo nur einige Milliardäre um ihrer eigenen Vorteile willen zusperren, verkaufen, verschleudern, entlassen und die Menschen belasten. Auch wenn die FPÖ in der ÖVP einen willfährigen Partner gleicher Interessen gefunden hat, werden die NÖ Sozialdemokraten weiterhin auf der Seite der Bevölkerung gegen diese unsozialen und ungerechten, ja wirtschaftlich völlig unsinnigen und fahrlässigen Maßnahmen kämpfen", so Farthofer abschließend.
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