• 03.10.2001, 19:25:30
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Pressestimmen/Vorausmeldung/Politik/Regierung "Neue Kärntner Tageszeitung" Kommentar: Koalitionärer Einheitsbrei

Ausgabe vom 4. Okt. 2001 Klagenfurt (OTS) - Koalitionärer Einheitsbrei - Ob er ein Donnerwetter inszeniert? Oder doch nur leise - mit bedauerndem Achselzucken - vor sich hingrollt? Die schwarz-blaue Wiederfindung nach Tagen der Gewitterwolken muss dem Alt-FPÖ-Chef die Laune verdorben haben. Wenn die FPÖ unplötzlich "ein bisserl" von ihren rigorosen Fingerprint-Forderungen abgerückt ist und sich die ÖVP im Gegenzug überraschend offen für die Integrationsideen des blauen Bruders gezeigt hat, sind nicht bloß zwei Kompromisse im Österreich-Haus zustande gekommen. Wahr ist: Die Freiheitlichen haben ihren "beeindruckend" agierenden Ex-Obmann ignoriert, der sie aus dem zähen Regierungsbrei herauszuretten suchte. Herauszuretten, um sich ihre Sympathisanten - und damit ihrer uneigensten "Qualitäten" - zu entsinnen. Seit die FPÖ an der Macht sitzt, hat sie so manches an Macht verloren. Glaubt man den jüngsten Meinungsumfragen, scheint der Sprung in Richtung 30-Prozent-Marke in die Kategorie "Vermessenheit" gerutscht zu sein. Wenn wundert"s, wenn der Kärntner Landeshauptmann seine Partei aus der Tristesse karren will" Eine Tristesse, in der man dank schwarzer Umklammerung wenig glorreich sitzt. Die Zeichen sind unmissverständlich: Der Startschuss für den Wahlmarathon 2003/04 ist abgefeuert. Jörg Haider schwört Blau auf die Eigenmarke "wir sind wir" ein. Ohne Wenn. Ohne Aber.

Rückfragehinweis: Kärntner Tageszeitung

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