• 03.10.2001, 14:17:14
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  • OTS0208 OTW0208

Pioneer fordert ehrliche Informationen der Öffentlichkeit durch Politik und Greenpeace

Untersuchung in OÖ beweist: 100 % reines Saatgut technisch nicht möglich

Wien (OTS) - Angesichts eines bislang unveröffentlichten, von der
oberösterreichischen Landesregierung initiierten Monitorings werden
die Aussagen von Pioneer Saaten GmbH bestätigt, wonach eine 100 %ige
Reinheit angesichts der technischen Machbarkeit und der
internationalen Warenströme in keinem landwirtschaftlichen, in der
freien Natur produzierten Produkt möglich sind und auch in biologisch
hergestelltem Saatgut vorkommen können.

Nun sollen mit einer zweitem Untersuchungsreihe dieses Ergebnisse
verschleiert werden.

Die Ergebnisse des ersten Monitorings:
Von 60 konventionellen Maissorten zwei positiv
von 100 Proben aus biologischem Anbau ca. 25 % positiv

Wie öffentlich auf Ortsbauernversammlungen mitgeteilt wird, liegen
der OÖ. Landesregierung Monitoring Ergebnisse vor. Diese PCR
Ergebnisse beinhalten, dass von 60 konventionellen Maissorten zwei
positiv und von 100 Proben aus biologischem Anbau ca. 25 % positiv
sind (keine Sorte soll von der Pioneer Saaten GmbH sein)! Auf Grund
des Monitorings mit einem positivem Ergebnis ist bereits eine
konventionelle PIONEER Sorte gegen staatliche Kompensation gehäckselt
worden und bei den anderen positiven Ergebnissen anderer Unternehmen
ist diese Konsequenz nicht erfolgt. Somit besteht kein Unterschied
zwischen biologischen oder konventionell hergestellten Sorten. Damit
ist erwiesen, dass die unvermeidlichen Verunreinigungen, die in der
Vergangenheit für den "Gen-Skandal" gesorgt und zu einer unnötigen
Panik in der Bevölkerung geführt haben, auch in Mitbewerbersorten
vorkommen.

Diese Ergebnisse sollen nicht publiziert werden.

Monitoringwiederholung soll Tatsachen verschleiern

Aus diesem Anlaß fordert Pioneer dringend Aufklärung. GF Dr. Felix
Rudolph von Pioneer: "Es geht nicht an, dass in dem aktuellen
Monitoring in Oberösterreich eine Messungswiederholung mit dem
eindeutigen Ziel einer Beschönigung von Ergebnissen durchgeführt
wurde. Im Verlauf von mehreren Monaten wurden Produkte von Pioneer
rein auf Zuruf von Greenpeace und auf den Verdacht
Spurenverunreinigungen zu enthalten nach ersten Proben vernichtet.
Bauern wurden so lange von Gendarmarie und Behörden verunsichert, bis
sie ihre Ernte einackerten."

Pioneer fordert Aufklärung: Alle sind betroffen

Jetzt gelten andere Maßstäbe: Bei den betroffenen
Mitbewerbersorten wurde nach der zweiten Monitoring Untersuchung eine
zweifelhafte "Reinheit" bestätigt. Angesichts dieser brisanten Fakten
fordert Pioneer eine Aufklärung und eine Offenlegung des Monitorings
inklusive der Untersuchungsergebnisse. Pioneer GF Rudolph dazu: Wir
verlangen eine Offenlegung der Untersuchungsmethode und
Auswahlkriterien. Es stellt sich für uns einfach die Frage, nach
welchen Kriterien hier in Österreich gemessen wird."

Pioneer fordert weiters dringend die Stellungnahme von Seiten der
Politik und hat diesbezüglich auch bereits schriftlich um
Beantwortung der dringend anstehenden Fragen gepocht. Eine Forderung
von Pioneer: Die Einführung von Schwellenwerten für alle Beteiligten
- die Saatgutindustrie, die Landwirte und die Konsumenten.

Schwellenwert unbedingt notwendig

Die Firma Pioneer wiederholt angesichts des oberösterreichischen
Monitorings ihre Forderung nach einem Schwellenwert und praktikablen
Richtlinien für Saatgutindustrie, Bauernschaft und Konsumenten.
Pioneer stellt sich gegen eine weiter anhaltende Verunsicherung von
Konsumenten und stellt im Sinne der österreichischen Landwirtschaft
fest, dass das heimische Saatgut sicher, nach allen
Qualitätsrichtlinien produziert und außerdem einwandfrei zertifiziert
ist.

Dr. Felix Rudolph, GF von Pioneer Saaten: "Von Seiten Greenpeace
und einigen politischen Parteien wird suggeriert, bei unvermeidbaren
Verunreinigungen handle es sich um gentechnisch veränderte Pflanzen.
Das ist schlichtweg falsch. Es gibt in Österreich keine
Gentech-Produkte, es gibt auch keinen Gentech-Mais. Wir sprechen von
minimalsten Spuren in einem Prozentsatz von 0,1 % und weniger - dabei
werden in der EU gerade Schwellenwerte rund um 0,5 % diskutiert".

Rückfragehinweis: Mag. Petra Tischler
Ecker & Partner
Tel.: 01-599 32-37
E-Mail: p.tischler@eup.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

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