Pioneer fordert ehrliche Informationen der Öffentlichkeit durch Politik und Greenpeace

Untersuchung in OÖ beweist: 100 % reines Saatgut technisch nicht möglich

Wien (OTS) - Angesichts eines bislang unveröffentlichten, von der oberösterreichischen Landesregierung initiierten Monitorings werden die Aussagen von Pioneer Saaten GmbH bestätigt, wonach eine 100 %ige Reinheit angesichts der technischen Machbarkeit und der internationalen Warenströme in keinem landwirtschaftlichen, in der freien Natur produzierten Produkt möglich sind und auch in biologisch hergestelltem Saatgut vorkommen können.

Nun sollen mit einer zweitem Untersuchungsreihe dieses Ergebnisse verschleiert werden.

Die Ergebnisse des ersten Monitorings:
Von 60 konventionellen Maissorten zwei positiv
von 100 Proben aus biologischem Anbau ca. 25 % positiv

Wie öffentlich auf Ortsbauernversammlungen mitgeteilt wird, liegen der OÖ. Landesregierung Monitoring Ergebnisse vor. Diese PCR Ergebnisse beinhalten, dass von 60 konventionellen Maissorten zwei positiv und von 100 Proben aus biologischem Anbau ca. 25 % positiv sind (keine Sorte soll von der Pioneer Saaten GmbH sein)! Auf Grund des Monitorings mit einem positivem Ergebnis ist bereits eine konventionelle PIONEER Sorte gegen staatliche Kompensation gehäckselt worden und bei den anderen positiven Ergebnissen anderer Unternehmen ist diese Konsequenz nicht erfolgt. Somit besteht kein Unterschied zwischen biologischen oder konventionell hergestellten Sorten. Damit ist erwiesen, dass die unvermeidlichen Verunreinigungen, die in der Vergangenheit für den "Gen-Skandal" gesorgt und zu einer unnötigen Panik in der Bevölkerung geführt haben, auch in Mitbewerbersorten vorkommen.

Diese Ergebnisse sollen nicht publiziert werden.

Monitoringwiederholung soll Tatsachen verschleiern

Aus diesem Anlaß fordert Pioneer dringend Aufklärung. GF Dr. Felix Rudolph von Pioneer: "Es geht nicht an, dass in dem aktuellen Monitoring in Oberösterreich eine Messungswiederholung mit dem eindeutigen Ziel einer Beschönigung von Ergebnissen durchgeführt wurde. Im Verlauf von mehreren Monaten wurden Produkte von Pioneer rein auf Zuruf von Greenpeace und auf den Verdacht Spurenverunreinigungen zu enthalten nach ersten Proben vernichtet. Bauern wurden so lange von Gendarmarie und Behörden verunsichert, bis sie ihre Ernte einackerten."

Pioneer fordert Aufklärung: Alle sind betroffen

Jetzt gelten andere Maßstäbe: Bei den betroffenen Mitbewerbersorten wurde nach der zweiten Monitoring Untersuchung eine zweifelhafte "Reinheit" bestätigt. Angesichts dieser brisanten Fakten fordert Pioneer eine Aufklärung und eine Offenlegung des Monitorings inklusive der Untersuchungsergebnisse. Pioneer GF Rudolph dazu: Wir verlangen eine Offenlegung der Untersuchungsmethode und Auswahlkriterien. Es stellt sich für uns einfach die Frage, nach welchen Kriterien hier in Österreich gemessen wird."

Pioneer fordert weiters dringend die Stellungnahme von Seiten der Politik und hat diesbezüglich auch bereits schriftlich um Beantwortung der dringend anstehenden Fragen gepocht. Eine Forderung von Pioneer: Die Einführung von Schwellenwerten für alle Beteiligten - die Saatgutindustrie, die Landwirte und die Konsumenten.

Schwellenwert unbedingt notwendig

Die Firma Pioneer wiederholt angesichts des oberösterreichischen Monitorings ihre Forderung nach einem Schwellenwert und praktikablen Richtlinien für Saatgutindustrie, Bauernschaft und Konsumenten. Pioneer stellt sich gegen eine weiter anhaltende Verunsicherung von Konsumenten und stellt im Sinne der österreichischen Landwirtschaft fest, dass das heimische Saatgut sicher, nach allen Qualitätsrichtlinien produziert und außerdem einwandfrei zertifiziert ist.

Dr. Felix Rudolph, GF von Pioneer Saaten: "Von Seiten Greenpeace und einigen politischen Parteien wird suggeriert, bei unvermeidbaren Verunreinigungen handle es sich um gentechnisch veränderte Pflanzen. Das ist schlichtweg falsch. Es gibt in Österreich keine Gentech-Produkte, es gibt auch keinen Gentech-Mais. Wir sprechen von minimalsten Spuren in einem Prozentsatz von 0,1 % und weniger - dabei werden in der EU gerade Schwellenwerte rund um 0,5 % diskutiert".

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