• 03.10.2001, 08:42:00
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  • OTS0016 OTW0016

Freibauer: Euro-Umstellung darf zu keiner verdeckten Verteuerung führen

Land NÖ geht mit gutem Beispiel voran

St. Pölten (NÖI) - Die Bevölkerung steht dem Euro zwar
grundsätzlich positiv gegenüber, es besteht jedoch die Sorge, dass es
im Zuge der Euro-Umstellung zu verdeckten Verteuerungen kommt. Um
dieser Angst im öffentlichen Sektor entgegenzutreten hat die NÖ
Landesregierung in ihrer letzten Sitzung eine Weisung an alle
Behörden in der Landesvollziehung beschlossen. Darin wird
aufgetragen, anlässlich der Währungsumstellung keine Teuerungen
vorzunehmen. Für die Gemeinden, bei denen die Landesregierung über
kein Weisungsrecht verfügt, wurde eine Empfehlung mit dem selben
Inhalt beschlossen, stellt der Präsident des NÖ Landtages Mag. Edmund
Freibauer fest. ****

Die entsprechende Verordnung der EU sieht für die Umrechnung die
kaufmännische Rundung der Beträge vor. Die nun beschlossene Weisung
der Landesregierung zielt darauf ab, dass bei der Festsetzung glatter
Beträge durch die Vollziehung diese nur zugunsten der Bevölkerung
durchgeführt werden dürfen. Damit soll die öffentliche Hand auch
Vorbildfunktion für die Privatwirtschaft übernehmen, betont der
Landtagspräsident.

Um gerade der älteren Bevölkerung die Sorgen über die kommende
Umstellung zu nehmen und ausreichend zu informieren, ist der
VP-Seniorenbund gerade in allen Landesvierteln mit
Informationsveranstaltungen unterwegs. "Die Währungsumstellung ist
ein weiterer Meilenstein für ein Zusammenwachsen Europas und eine
friedliche Zukunft auf unserem Kontinent. Mit unnötigen Verteuerungen
die Bevölkerung zu verunsichern, ist besonders im Hinblick auf dieses
Ziel entschieden abzulehnen", stellt Freibauer klar.

Rückfragehinweis: VP Niederösterreich

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI

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