Bösch: "Für FPÖ hat bei Atompolitik die Sicherheit der Bevölkerung Vorrang"

"Pühringers Attacken gefährden parteiübergreifenden Konsens"

Wien, 2001-10-01 (fpd) - Der stellvertretende freiheitliche Landesparteiobmann von Vorarlberg Abg. Dr. Reinhard E. Bösch wies die Angriffe des oberösterreichischen Landeshauptmannes Pühringer, der der FPÖ vorgeworfen hatte, die Temelin-Frage für parteipolitische Zwecke zu mißbrauchen, entschieden zurück. ****

"Die FPÖ verfolgt in der Atompolitik die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung, dies allerdings konsequent", so der freiheitliche Abgeordnete wörtlich. Es stehe daher außer Frage, daß dem Energiekapitel bei den Beitrittsverhandlungen der Tschechischen Republik zur EU von österreichischer Seite erst zugestimmt werden könne, wenn den international akzeptierten Sicherheitsstandards entsprochen werde. Dies sei im Regierungsübereinkommen der Koalition, das die Freiheitlichen auf Punkt und Beistrich einhalten würden, klar festgelegt.

Die weiterhin anhaltende Serie von Pannen würde immer erschreckendere Rückschlüsse auf die enorme Gefahr zulassen, die von dem veralteten südböhmischen Reaktor ausginge. Um so wichtiger sei daher die Erarbeitung von einheitlichen europäischen Sicherheitsnormen und der längerfristige Ausstieg aus der Atomenergie. "Konsequentes Vertreten der österreichischen Sicherheits- und Umweltinteressen als parteipolitischen Mißbrauch abzuqualifizieren, bedeutet eine fatale Verkennung der Lage", meinte Bösch in Richtung Pühringer abschließend. (Schluß)

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