Schwemlein: Tatenkraft und Innovation im Tourismus sind mehr denn je gefragt

Verstärkte Forderung nach eigenem Freizeit- und Tourismusausschuss

Wien (SK) "Die Freizeit, die ArbeitnehmerInnen sinnvoll nützen wollen, bleibt trotz wirtschaftlicher Schwankungen vorhanden. Konjunkturelle Veränderungen, die Teil des wirtschaftlichen Alltags sind, können deshalb keine Entschuldigung für vorauseilende Negativprophezeiungen bezüglich Freizeitverhalten der Einheimischen und Touristen im nächsten Jahr sein!" zeigt sich Emmerich Schwemlein, SPÖ-Freizeit- und Tourismussprecher, über die derzeitigen Prognosen verwundert. Kein Krankreden sondern konstruktive Angebote für Anbieter und Konsumenten der Freizeit- und Tourismuswirtschaft seien gefragt, betont der SP-Abgeordnete. ****

Je mehr sich die Probleme dieser Branche abzeichnen, desto mehr etabliert sich die Forderung nach Installation eines eigenen Freizeit- und Tourismus-Ausschusses. Im Vergleich sei die Landwirtschaft angeführt, die 2,4 Prozent Anteil am BIP darstellt und durch einen eigenen Ausschuss auf parlamentarischer Ebene vertreten ist. "Ich bin mir der Bedeutung der Landwirtschaft für Österreich bewusst, doch ist es an der Zeit, einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren dieses Landes ernst zu nehmen und aktiv mitzuarbeiten!" betont Schwemlein die Notwendigkeit eines Ausschusses, wo Vertreter der verschiedensten Bereiche, die in den Tourismus miteinbezogen sind, konstruktive Arbeit leisten können.

"Stellt sich die Frage, warum die Einrichtung eines Freizeit- und Tourismusausschusses in Österreich trotz unübersehbarer Wichtigkeit dieses Wirtschaftszweiges so lange auf sich warten lässt. In Deutschland ist der touristische Sektor wesentlich geringer ausgeprägt, findet auf parlamentarischer Ebene in einem eigenen Ausschuss seinen Platz!" so Schwemlein. Doch alles habe sein System, so auch die Installation der Ausschüsse, sowie die Übernahme des Vorsitzes eines solchen. "Ist vielleicht der Grund für verzögertes Handeln der, dass der nächste Ausschuss, der eingerichtet wird, unter dem Vorsitz eines Sozialdemokraten geführt werden würde?" schloss Schwemlein. (Schluss) ns/mm

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