Gradwohl: Molterer ignoriert Probleme der Bauern durch Dürre

Keine Abgeltung der Dürreschäden für betroffene Bauern durch die blau-schwarze Regierung

Wien (SK) "Über eine Milliarde Schilling erhielten die dürregeschädigten Bauern im Jahre 1992 von der damaligen sozialdemokratisch dominierten Regierung, als es darum ging, rasch und effizient den geschädigten Bauern Hilfe zuteil werden zu lassen. Denn wer rasch hilft, hilft doppelt", erläuterte SPÖ-Agrarsprecher Heinz Gradwohl vor dem Hintergrund "kleinlicher und beschämender Streitereien innerhalb der Regierung", wer nun für die Abgeltung der Schäden zuständig sei. ****

"Auch anhand dieses Beispiels wird vielen Bauern bewusst werden, was die blau-schwarze Wende für die arbeitenden Menschen auch in den landwirtschaftlichen Betrieben bedeutet", so Gradwohl am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Anstatt wie 1992 den in Not Geratenen zu helfen, fühle sich der Landwirtschaftsminister nicht zuständig und schweige sich aus." Der Finanzminister halte die Erreichung seines "Nullbudgets-Phantoms" für wichtiger als die Hilfe für in Not geratene Bauern.

"Wie viele andere gesellschaftliche Gruppen müssen auch die betroffenen Bauern bedauerlicherweise zur Kenntnis nehmen, dass die blau-schwarze Wende ihnen nur Verschlechterungen bringt." Der SPÖ Agrarsprecher fordert daher die zuständigen Minister auf, sich ein Beispiel am Jahr 1992 zu nehmen und den betroffenen Betrieben rasch aus Mitteln des Katastrophenfonds zu helfen. (Schluss) wf/mm

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