Rutsch in den Herbst

Auch wenn sich der Herbst in den schillerndsten Farben präsentiert - die Gefahren auf der Straße lauern. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit appelliert an Kfz-Lenker: Vorsicht bei Nebel und Regen

Wien (OTS) - Die Temperaturen der letzten Wochen haben es bereits erahnen lassen: Der Winter ist nicht mehr weit. Nebel und Regen verschlechtern nicht nur die Sicht, sondern auch die Haftung der Fahrbahn. Es wird rutschig. Und das bedeutet für Kfz-Lenker: Fahren auf Sicht, Geschwindigkeit reduzieren, Abstand halten, Licht einschalten.

Nebelschlussleuchten sinnvoll einsetzen!

Vor allem in ländlichen Gebieten rät das KfV zu besonderer Vorsicht. Plötzlich auftretende Nebelbänke in den Morgen- und Abendstunden verringern die Sicht. Fahren auf Sicht - d.h. innerhalb der eingesehenen Strecke muss der Fahrer jederzeit anhalten können -ist lebensnotwendig. Die Nebelschlussleuchte sollte übrigens sparsam verwendet werden. Nämlich dann, wenn akute Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schnee entstanden ist oder bei Dunkelheit auf kurvenreichen Straßen. Als sinnvoller Richtwert gilt: Wird man selbst vom Nebelscheinwerfer geblendet, sollte man auch den eigenen ausschalten.

Nasses Laub birgt Gefahren

Der Herbst lässt Blätter. Das bedeutet, dass die Fahrbahn stellenweise durch nasses Laub bedeckt sein kann. Der Untergrund wird rutschig und der Bremsweg verlängert sich massiv. Um das Unfallrisiko zu verringern hilft immer wieder eins: Die Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen anpassen und Abstand halten!

Übrigens Lichtfahrer sind sichtbarer. Fahren mit Licht am Tag ist generell anzuraten. Sehen und Gesehenwerden heißt das oberste Gebot bei Herbstwetter.

Die Unfallbilanz der Vorwoche: 11 Tote im Straßenverkehr, davon 6 zum Wochenende Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 6 PKW-Insassen (davon 5 Lenker), 2 Lkw-Lenker, 1 Motorrad-Lenker und 2 Radfahrer ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (6) und Vorrangverletzung (3) festgestellt werden. Bei 2 Verkehrsunfällen konnten die Ursachen bisher nicht ermittelt werden. 1 Radfahrer kam durch Fremdverschulden ums Leben. Alkoholisierung war bei einem Verkehrsunfall Mitursache. 7 der 11 Verkehrsunfälle waren sogenannte "Alleinunfälle". 2 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet. Vom 1. Jänner bis zum 30. September dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 697 Verkehrstote, (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Juni berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 749 Menschen tödlich.

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Kuratorium für Verkehrssicherheit

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