Greenpeace bestreitet Verunsicherung der Öffentlichkeit

Aussagen aus Getreidehandelskreisen entbehren laut Reaktion jeder Grundlage

Wien, 1. Oktober 2001 (AIZ). - In einer schriftlichen Reaktion auf das AIZ, Ausgabe Nr. 10440, vom 21. September 2001, Titel "Österreichs Maisstärkeproduktion kontrolliert gentechnikfrei" bezieht sich Greenpeace auf Aussagen aus Getreidehandelskreisen, wo es heißt: "... seien die möglicherweise von der leichten Verunreinigung des Saatgutes betroffenen Felder den Umweltaktivisten weitgehend bekannt, würden von Greenpeace allerdings vor dem Abernten nicht bekannt gegeben. Vielmehr hätten diesen Berichten zufolge Greenpeace-Aktivisten den Drusch dieser Maispartien nahe den Feldern abgewartet und die LKWcs beim Abtransport zur Stärkefabrik verfolgt, um dann kurz vor der Probennahme durch AGRANA selbst von diesen LKWäs Proben zu ziehen. In der Branche wird dies so bewertet, dass es Greenpeace mit dieser Vorgangsweise offensichtlich nicht um die Sache, sondern vielmehr nur um den Effekt 'einer völlig unbegründeten Verunsicherung der Öffentlichkeit' gehe." Laut Greenpeace entbehre dies jeder Grundlage. "Jene Flächen, die Greenpeace bekannt waren, haben wir Minister Haupt allesamt genannt. Die sonst sicherlich sehr gut informierten Getreidehandelskreise sind in diesem Fall offensichtlich nicht am Laufenden", heißt es dazu in der Darstellung von Greenpeace. ****

Die genannte Behauptung unterstelle, so die Reaktion, "Greenpeace, wider besseres Wissen gehandelt zu haben und eine Umweltgefährdung beziehungsweise ökonomische Schäden bei Betroffenen in Kauf genommen zu haben. Diese Behauptungen treffen nicht zu".

Ausdrücklich begrüßt Greenpeace allerdings im Zusammenhang mit den Probennahmen in der Maisstärkeproduktion, "dass die Firma AGRANA den Forderungen der Umweltschutzorganisationen sowie der österreichischen Bevölkerung nach Gentechnik-freien Lebensmitteln (sic!) Rechnung trägt".
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