ÖGB-Urabstimmung: Metallerpensionisten gegen weitere Belastungen

Auch Pensionisten haben Mittel, ihre Anliegen durchzusetzen

Wien (GMT/ÖGB) "Gerade die Pensionistinnen und Pensionisten sind von den beschlossenen und noch geplanten Maßnahmen der Bundesregierung besonders betroffen, eine hohe Beteiligung der älteren Generation bei der ÖGB-Urabstimmung ist daher dringend notwendig," sagt Wilhelm Moutvitz, Vorsitzender des Pensionistenausschusses in der Gewerkschaft Metall - Textil (GMT).++++

Die Maßnahmen, die die Bundesregierung in den letzten Monaten beschlossen hat, würden in vielen Bereichen die ältere Generation treffen, so Moutvitz weiter. "Die geringe Pensionsanpassung 2001 von 0,8 Prozent bei einer Inflation von 2,4 Prozent bedeutete für viele Pensionistinnen und Pensionisten eine besondere Belastung durch Verringerung des Lebensstandards. Die Nettopensionen haben sich weiter verringert, weil die Regierung entgegen ihren eigenen Versprechen Steuern erhöht hat. Die Streichung des Pensionistenabsetzbetrages kommt einer Steuererhöhung gleich, weitere Maßnahmen wie fehlende Abgeltung der gestiegenen Heizkosten, Ambulanzgebühren, Rezeptgebühren etc. belasten die Pensionistinnen und Pensionisten finanziell zusätzlich."

Die ÖGB-Urabstimmung sei für Pensionisten zur Aufrechterhaltung ihrer Sozialleistungen genau so wichtig wie für alle anderen. Gerade die Pensionisten seien von den Grausamkeiten der Regierung besonders betroffen. Die Vorhaben der Regierung in der Sozialversicherung würden außerdem die Pensionisten besonders hart treffen, "denn private Krankenversicherungen würden ältere Menschen ablehnen oder sie müssten extrem hohe Versicherungs-Beiträge bezahlen."

Moutvitz ruft daher alle Pensionistinnen und Pensionisten zur Teilnahme an der ÖGB-Urabstimmung auf. Abschließend sagt Moutvitz:
"Die Regierung soll sich über eines klar sein: Auch wir Pensionisten haben Mittel, unsere Interessen mit der nötigen Kraft und Härte durchzusetzen."

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ÖGB, 1. Oktober 2001
Nr. 790

ÖGB-Urabstimmung vom 24. September bis 15. Oktober 2001
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GMT Presse, Nani Kauer

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