Rossmann: "Österreich ist Schi-Nation Nr. 1"

"Es gilt dieses Image zu wahren. Darin liegen gute Chancen für die Zukunft."

Wien (BMWA/OTS) - Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz präsentierte Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Österreich Werbung (ÖW) Dr. Arthur Oberascher die neue Werbelinie für Winter 2001/02. Österreich sei das "Wintertourismusland Nr. 1", Schifahren sei nach wie vor "Nationalsport" der Österreicher und eine Grundstütze des heimischen Tourismus.***

Rossmann betonte, dass der Winter für Österreichs Tourismusbilanz seit Jahren stetig an Bedeutung gewinne. Österreich punktet bei seinen Gästen vor allem mit Schneesicherheit, habe doch die Seilbahn-Branche Milliardeninvestitionen getätigt. Auch sei die Bedeutung des Wellnessbereichs von 5% im Zeitraum 1997/98 auf 11% gestiegen. Betrug im Tourismusjahr 1990 das Verhältnis von Winter- zu Sommernächtigungen noch rund 40 % zu 60 % des Gesamtnächtigungsaufkommens, so hat sich das Winter-Sommer-Nächtigungsverhältnis im Jahr 2000/2001 zu Gunsten des Winters auf 48 % zu 52 % verschoben. Dabei ist der Wintergast für die heimische Tourismuswirtschaft besonders lukrativ, denn die Wintergäste geben mit durchschnittlichen Tagesausgaben von ATS 1.337,-- um rund ATS 300,-- mehr aus als Sommergäste. Österreich ist nach wie vor mit einem Marktanteil von 70% bei unserem wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland das "Wintertourismusland Nr. 1", die Schweiz und Italien folgen weit abgeschlagen mit 13 % und 10 %.

Laut Gästebefragung Österreich Winter 200/2001 dominiere der alpine Skilauf mit 57 % bei den sportlichen Aktivitäten. Vor drei Jahren betrug dieser Wert noch 69 %. Um dieser Entwicklung unseres Nationalsports entgegenzusteuern, sollten besonders die Kinder zum Schilaufen motiviert werden, denn sie seien die Gäste von morgen. Bedauerlich sei, dass der Winterurlaub mit Kindern unter 14 Jahren laut GBÖ bei nur 12% liege. Daher stehe auch die Kinderbetreuung bei den Reisemotiven an letzter Stelle. Sie setze sich daher dafür ein, verstärkt Schulschikurse abzuhalten und Österreich auch im Winter als Familienurlaubsland stärker zu positionieren. "Schifahren ist weltweit mit dem Image Österreichs verbunden. Dieser Aspekt darf nicht vernachlässigt werden!"

Gemeinsam mit der ÖW habe sie, Rossmann, angeregt verschiedene Initiativen zu verstärken wie z.B. das Aufgreifen jugendlicher Trends im Wintersport, Nutzung neuer Kommunikationskanäle (Internet, WAP, SMS), Organisation von Events, die wirtschaftliche Synergien zwischen Sport, Lebensgefühl und Party nutzen, um dieser Entwicklung gegenzusteuern. Rossmann hob besonders die in Deutschland gestartete Initiative "Österreich macht Schule" hervor, wo durch Vorträge und Veranstaltungen vor Ort bzw. besonders ansprechende Angebote die Jugend für Schulschikurse nach Österreich geholt werden soll. Im November startet sie einen großangelegten Workshop zum Thema "Kinder zum Schifahren motivieren" mit Vertretern aus den Bereich Tourismus und Wirtschaft.
"Immerhin haben 70% der Alpin-Skifahrer und 85% der Snowboarder und Carver als Kind unter 14 Jahren Skifahren gelernt!", so Rossmann. (Schluss) bxf

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