Guggenberger: Weingartners FP-Kritik ist nur bedingt glaubwürdig

Wien (SK) Wendelin Weingartner treffe den Nagel auf den Kopf, wenn er in einem "profil"-Interview die FPÖ-Forderung nach verpflichtenden Fingerabdrücken von allen Österreichern als "Schritt in Richtung Polizeistaat" ablehnt. Ebenso treffend sei seine Kritik an der freiheitlichen Forderung nach Einschränkungen für Asylwerber, die Weingartner wörtlich als "schäbig" bezeichnet. Dies erklärt der Tiroler SPÖ-Klubobmann Walter Guggenberger am Sonntag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Trotzdem wird man aus Weingartner einfach nicht schlau. Während er sich bundesweit gerne als scharfer Kritiker der FPÖ hervortut, war es ausgerechnet er, der nach der letzten Landtagswahl eine Koalition mit den Tiroler Gesinnungsfreunden von Haider, Westenthaler und Co. eingehen wollte. Auch jetzt tauchen regelmäßig Gerüchte auf, dass er nach dem bevorstehenden Abgang Ferdinand Eberles als Parteiobmann neuerlich mit der FPÖ liebäugelt", so Guggenberger.

"Dass Wendelin Weingartner mit schöner Regelmäßigkeit klare Worte gegenüber unerträglichen FPÖ-Forderungen findet, ist ehrenvoll. Glaubwürdig ist er aber nur dann, wenn er in Wien und Tirol die gleiche konsequente Haltung einnimmt", so Guggenberger abschließend. (Schluss) ml/mh

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