Brustkrebs-Vorsorge: Rathaus in rosa

Brauner und Pittermann unterstützen Flora - Initiative von Wienerinnen zur Vorsorge und Aufklärung

Wien (OTS) Montag, der 1. Oktober, ist internationaler Tag der Brustkrebs-Vorsorge. Als symbolisches Zeichen werden an diesem Tag auf der ganzen Welt Bauwerke rosa beleuchtet. Auch das Wiener Rathaus wird ab 19.30 Uhr in rosarotes Licht getaucht sein. Im Rahmen des Ehrenkomitees "Flora - Wienerinnen gegen Brustkrebs" kämpfen zahlreiche prominente Österreicherinnen wie die Stadträtinnen Mag. Renate Brauner und Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker, Frauengesundheitsbeauftragte Dr. Beate Wimmer-Puchinger, Dkfm. Elisabeth Sacher-Gürtler, Dr. Margot Klestil-Löffler und Dagmar Koller unter der Schirmherrschaft von Dr. Helga Häupl-Seitz gegen die "typische" Frauenkrankheit Brustkrebs.

"Vor allem sozial schwächere Frauen benötigen zusätzliche Aufklärung über die Möglichkeiten der Brustkrebs-Vorsorge. Für diejenigen Frauen, deren Existenz durch die Diagnose Brustkrebs besonders gefährdet ist, weil sie etwa ihren Arbeitsplatz verlieren, sind Mittel aus einem Härtefonds vorgesehen", beschreibt Frauenstadträtin Brauner die Anliegen des Ehrenkomitees "Flora". Und Gesundheitsstadträtin Pittermann ergänzt: "Der internationaler Brustkrebs-Vorsorge-Tag hat dazu beigetragen, dass Brustkrebs heutzutage kein Tabuthema mehr ist. Wenn das Wiener Rathaus in rosafarbenem Licht erstrahlt, so ist das nicht allein ein Symbol einer international gelebten Solidarität aller Frauen, die davon betroffen sind, sondern auch die Gelegenheit, offen über die Erkrankung und Heilungschancen von Brustkrebs zu sprechen."

Nach wie vor erkrankt jedoch jede 8. Frau an Brustkrebs, daher sei es so notwendig, sich regelmäßig kontrollieren zu lassen. Die Heilungschancen sind bei einer frühzeitigen Erkennung sehr hoch. "Ich möchte allen Wienerinnen die Notwendigkeit der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ins Gedächtnis zu rufen. Ich bitte Sie, machen Sie vom Wiener Brustkrebsvorsorgeprogramm Gebrauch, lassen Sie sich mit dem zugeschickten Röntgenschein untersuchen und bleiben Sie regelmäßig bei Ihrem Frauenarzt/Frauenärztin in Kontrolle", so die Gesundheitsstadträtin.

Wiener Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Mit höherem Alter steigt das Brustkrebsrisiko signifikant an. Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass viele Frauen bei der Brustkrebsvorsorge-Untersuchung, der Mammografie, sehr säumig sind. In Wien wurde daher im Herbst 2000 das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm "Die Klügere sieht nach!" gestartet.

Alle 50- bis 70jährigen Wienerinnen, das sind 194.000 Frauen, werden über einen Zeitraum von 2 Jahren mittels Brief persönlich eingeladen, eine Mammographie bei einer der teilnehmenden qualitätsgesicherten radiologischen Institutionen machen zu lassen:
der beiliegende Untersuchungsscheck gilt als Krankenschein. Als besonderes Service wird ein Termin-Vorschlag bei einer "grätzelnahen" Institution auf dem Untersuchungsscheck vermerkt, selbstverständlich kann auch eine andere Institution gewählt werden. Beiliegende Broschüren informieren über Brustkrebs und Mammographie, auch fremdsprachige Information liegt bei.

Ein Servicetelephon (4000-8089) gibt detailliert Auskunft zum Programm, fremdsprachige Information ist über Sprachboxen abrufbar (4000-8099/1/2/3/4).

Weiter Informationen dazu gibt es auch im Internet unter
http://www.wien.gv.at/frauengesundheit/mammographie.htm (Schluss)
hk/uls

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