Kogler: Neuer Tiefpunkt auf nach unten offener blauschwarzer Interventionsskala erreicht

RH-Ausschussvorsitzender wird Antrag auf Prinzhorn-Ladung zur

OTS (Wien) - Abstimmung bringen

"Noch nie wurde derartig brutal und ohne Rücksicht auf
Verluste in die ÖIAG hineininterveniert - und das unter dem Titel der Entpolitisierung", kritisiert heute der Wirtschaftssprecher der Grünen, Werner Kogler, die Ereignisse rund um die Abberufung von Johannes Ditz. "Ohne Angabe von Gründen wird ein Spitzenmanager in die Wüste geschickt, was die österreichischen SteuerzahlerInnen -allein in diesem Fall - um die zwölf Millionen Schilling kostet", so Kogler, und weiter: "Diese Bundesregierung hat einen neuen Tiefpunkt auf der nach unten offenen blauschwarzen Interventionsskala erreicht."

"Selbstverständlich wird sich der Rechnungshofausschuss mit den Politinterventionen innerhalb der ÖIAG beschäftigen, das steht ja ohnehin auf der Tagesordnung und hat höchste Priorität", ergänzt Kogler, Vorsitzender des Rechnungshofausschusses. Kogler führt aus, den angekündigten Antrag auf Ladung von Thomas Prinzhorn im Rechnungshofausschuss jedenfalls zur Abstimmung zu bringen. "Der RH-Ausschuss hat die Pflicht und die Aufgabe, die politische Verantwortung bei den ÖIAG-Malversationen aufzuklären", so der Rechnungshofausschussvorsitzende abschliessend.

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