Lichtenberger: "Forstinger muss Bündnispartner suchen und verhandeln!"

Bergkristall-Geschenk für Palacio als Symbol für die Alpen

Wien (OTS) - Wenig Hoffnung für eine Transitentlastung sieht die Verkehrsprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, nach ihrem Treffen mit Kommissarin Palacio am Freitag in Wien. Zwar wurde eine Übergangsregelung zwischen dem Auslaufen des Transitvertrags und einer allfälligen Neuregelung der Wegekostenrichtlinie angekündigt, diese ist jedoch alles andere als erfreulich: Keine Chance auf eine zahlenmäßige Obergrenze für den Alpentransit, wenn es nach der Kommission geht. Laut Palacio ist überdies der Widerstand der Randstaaten der EU - wie etwa Portugal, Spanien und Großbritannien -zu erwarten.

Zwischen den Zeilen machte Palacio aber Lichtenberger gegenüber deutlich, dass ein konkreter Vorschlag von Seiten Österreichs und Bündnispartner für seine Vorstellungen durchaus das Gewicht Österreichs in dieser Frage stärken würden.
"Auf Österreich kommt eine enorme Aufgabe zu, der sich diese Regierung leider noch nicht gestellt hat: Österreich muss Bündnispartner suchen, um eine für die Bevölkerung akzeptable Transitregelung nach 2003 zu erreichen", fordert Lichtenberger, und weiter: "Verhandeln, verhandeln, verhandeln! Die bis jetzt scheinbar glücklose Ministerin Forstinger muss einen konkreten Vorschlag auf den Tisch legen und um Verständnis und Unterstützung in der EU werben!"

Verkehrskommissarin Palacio zeigte verbal viel Verständnis für die Transitproblematik und hat Lichtenberger zugesagt, bei ihrem nächsten Österreich-Besuch zum Lokalaugenschein nach Tirol zu kommen. Zur Verdeutlichung der Schönheit und Einzigartigkeit der Alpen überreichte die Grüne Verkehrssprecherin Kommissarin Palacio einen Bergkristall als Geschenk.

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