Funkhaus-Eröffnung und "Tage der offenen Tür" im ORF-Landesstudio Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - Mit einem Festakt wurden heute, am Freitag, dem 28. September 2001, der neue Bürotrakt und die Studioräumlichkeiten des ORF-Landesstudios Niederösterreich eröffnet. Somit wurde die letzte Bauphase des nach Plänen von Architekt Prof. Gustav Peichl errichteten Funkhauses in St. Pölten realisiert. Rund 120 Mitarbeiter gestalten nach einer mehrstufigen Übersiedlung aus Wien nunmehr unter einem Dach die Radio- und Fernsehprogramme sowie die ORF-Niederösterreich-Seiten des Internets.
ORF-Landesintendantin Dr. Monika Lindner begrüßte die zahlreichen Gäste, unter anderen den Bundesminister für Inneres, Dr. Ernst Strasser, Landeshauptmann DI Dr. Erwin Pröll, Architekt Prof. Gustav Peichl, ORF-Generalintendant Gerhard Weis, Alexander Wrabetz, Kaufmännischer Direktor des ORF, Peter Moosmann, Technischer Direktor des ORF, sowie Informationsintendant Dr. Hannes Leopoldseder, zahlreiche ORF-Landesintendanten aus den Bundesländern und die ehemaligen Landesintendanten von Niederösterreich, Ernst Wolfram Marboe und Prof. Dr. Paul Twaroch, sowie weitere herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft.
Dr. Lindner bedankte sich auch bei allen Mitarbeitern und "möchte eine Lanze für das Radio brechen, dem in den Landesstudios besondere Bedeutung zukommt. Das Radio ist ein Medium, das uns alle durch den Tag begleitet - es ist Ratgeber und Unterhalter zugleich. Wichtig ist, dass die Berichterstattung objektiv und verlässlich ist." "Dass das größte österreichische Bundesland in seiner Landeshauptstadt ein vollwertiges Landesstudio haben muss, war für uns immer eine Selbstverständlichkeit. Dieses Studio wird uns nun helfen, unserer Funktion als Dienstleister für Österreich noch besser nachzukommen," so Generalintendant Gerhard Weis, der weiter meinte:
"In einer Zeit rasanter Veränderungen in der Medienlandschaft können wir hier in Niederösterreich ein umfassendes und identitätsstiftendes mediales Heimatangebot erstellen. Ich hoffe, dass das dem ORF auch in Zukunft möglich sein wird."
Für Landeshauptmann Erwin Pröll ist es "wichtig, dass der Informationsfluss aus dem Land für das Land gegeben ist. Dies stärkt die Eigenständigkeit, den Identifikationsgrad und das Zusammengehörigkeitsgefühl in Niederösterreich. Eine optimale Information ist Voraussetzung für eine optimale Lebensqualität." Zur Zukunft des ORF meinte Pröll: "Wer den ORF schwächt, schwächt das Schaufenster der Republik Österreich nach innen und nach außen." Anschließend nahmen Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn und Superintendent Mag. Paul Weiland die Segnung des Funkhauses vor.

Vollendung des ORF-Funkhauses in Niederösterreich
Das Kernstück des Landesstudios, der so genannte "Peichl-Kristall" mit rund 40 Arbeitsplätzen, ist bereits seit Herbst 1998 in Betrieb. Der Großteil der Mitarbeiter hatte nach der Gesamtübersiedlung des Landesstudios in die Landeshauptstadt Anfang 1999 bisher in Bürocontainern eine provisorische Unterkunft gefunden.
Der nunmehr fertig gestellte Bauteil bietet auf rund 1.200 Quadratmeter Nutzfläche mehr als 60 Arbeitsplätze für Moderatoren, Reporter und redaktionelle Mitarbeiter sowie für Messtechnik und Produktionswirtschaft. Auch das Musik- und das Fernseharchiv sowie zwei TV-Schnittplätze sind hier untergebracht. Die Kosten des nach den Prinzipien der Sparsamkeit errichteten Gebäudes belaufen sich auf 30 Millionen Schilling.
Ein zehn Meter langer Glasgang stellt die Verbindung zum Zentralgebäude her, in das drei neue Studios für die Live-Programmabwicklung sowie die Vorproduktion von Sendungen -allesamt mit modernster Digitaltechnik ausgestattet - integriert wurden. Auch der Newsroom, die Schaltstelle zwischen Radio und Fernsehen, zwischen Aktuellem Dienst und Magazin, wurde an die neuen Erfordernisse angepasst und erweitert.
Das ORF-Landesstudio Niederösterreich verfügt mit der Zentrale in St. Pölten und kleinen Außenstellen in allen Landesvierteln (Amstetten, Gmünd, Hollabrunn und Wiener Neustadt) über ein flächendeckendes Netz an Stützpunkten. Damit ist landesweit eine rasche und kompetente Berichterstattung für täglich bis zu einer Million Hörer und Seher gewährleistet.

Um allen Interessierten die Gelegenheit für einen "Blick hinter die Kulissen" zu geben, wird das Eröffnungswochenende mit zwei "Tagen der offenen Tür" am Samstag, dem 29., und Sonntag, dem 30. September (jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr) weitergeführt. Im Rahmenprogramm treten auf der Radio-Niederösterreich-Bühne im Festzelt zahlreiche Schlagerstars auf: Mit dabei sind u. a. wiederholte Spitzenreiter der ORF-Schlagerparade wie Simone und Claudia Jung, Bernhard Brink und Chantal, die Seer und Oliver Haidt.
Details zu den "Tagen der offenen Tür" sind auf der ORF-Radio Niederösterreich-Homepage im Internet unter »www.noe.orf.at/noe« zu finden.

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