ÖAMTC-Ambulanzflüge hatten Hochbetrieb

Vier Krankenrückholungen mit drei Jets an einem Tag

Wien (ÖAMTC-Presse) - Hochbetrieb herrschte heute, Freitag, beim ÖAMTC-Schutzbriefnotruf. Gleich drei Jet-Ambulanzflüge für vier Verletzte mussten organisiert werden, um die Betroffenen aus der Türkei, aus Jugoslawien und aus Deutschland wieder in die Heimat zurückzubringen.

Aus dem südlich von Istanbul in der Türkei gelegenen Bursa wurde der 17-jährige in Wien lebende Fatih D. mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet zurückgeholt. Fatih D. erlitt bei einem Verkehrsunfall eine Genickverletzung, wurde in der Türkei operiert, ist aber seit dem Unfall gelähmt und wurde auf die Intensivstation des Wiener AKH gebracht.

Ebenfalls bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde die 51-jährige Branca V. in Belgrad. Branca V. war mit Tochter und Sohn in Belgrad unterwegs, als dem Sohn ein Hund vor das Auto lief und er dadurch die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor. Branca V. erlitt bei dem Unfall schwere innere Verletzungen, war bereits klinisch tot, konnte reanimiert werden und befindet sich bereits auf dem Wege der Besserung. Sie wurde vom ÖAMTC-Schutzbriefnotruf mit einem Ambulanzjet nach Wien geflogen und ins Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus gebracht.

Aus Deutschland wurden schließlich mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet noch zwei Frauen heimgeflogen. Inge R., die mit Brustwirbelfrakturen im Krankenhaus Karlsruhe gelegen war und Jutta T., die nach einer in Wien erfolgten Unterleibsoperation nun in Frankfurt/Main starke Blutungen bekommen hatte. Inge R. kam in das Wiener AKH und Jutta T. in die Semmelweis Klinik in Wien.

Alle Rückholungen mit dem Ambulanzjet sind für die Betroffenen kostenlos, da sie durch den ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt sind.

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ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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