Mühlwerth: Schulleitung versteckt sich hinter Formalismen!

Durch den "Rauswurf" aus der Schule wird der Schüler K. in die soziale Isolation gedrängt!

Wien, 28-09-2001 (fpd) - Stadtschulratsvizepräsidentin Monika Mühlwerth hat sich mittlerweile in besagter Causa eingeschaltet um die Verantwortung und Verhaltensweise der Schulverantwortlichen zu hinterfragen und um mögliche Konsequenzen für diese zu überprüfen. Gleichzeitig hilft Mühlwerth der verzweifelten Familie und vor allem dem Schüler als Opfer mit führsorglicher Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach einer pädagogisch geeigneten und sicheren Schule. Ohne die couragierten Bemühungen der Familie, Gerechtigkeit zu erfahren, würde dieser Fall unter der schulischen Verschwiegenheit abgehandelt und das Opfer - wie dies nunmehr der Fall ist - bei jeder neuen Schulvorstellung weiterhin fälschlicherweise als Täter abgeschrieben.

Das von Mühlwerth gesuchte Gespräch bezüglich einer Klärung des Vorfalls wurde von der Schulleitung jedenfalls mit der Feststellung beendet, dass der betreffende ohnehin Schüler "kein unbeschriebenes Blatt" mehr sei. Tatsächlich gilt K. unter seinen Mitschülern als kommunikativ und beliebt. Die einzige Verfehlung, die ihm im bisherigen Schulleben in dieser Schule vorgeworfen werden konnte, war eine harmlose Rangelei mit seinem besten Freund aus dem Vorjahr. Laut Aussage der Eltern der bekam Schüler K. damals jedoch keine Verwarnung, die Eltern wurden auch nicht vorgeladen und im Jahresabschlusszeugnis wurde sein "Verhalten in der Schule" mit zufriedenstellend beurteilt.

"Wir werden versuchen den Vorgang nachzuvollziehen und es wäre auch wünschenswert, wenn sich die Schulleitung nicht hinter "Formalismen" verstecken würde. Für mich ist erschreckend, dass zwei Schulkolleginnen von K. nicht einmal befragt wurden und bei der späteren Anhörung der Vertreter von "danach." nicht als Vertrauensperson zugelassen werden sollte. Damit setzt sich die Schulleitung selbst in ein schiefes Licht, wobei man sich offenbar auf ein "lex kathedra" beruft - in den sonstigen Schulen Wiens ist diese Vorgangsweise jedenfalls bis heute noch nicht vorgekommen", so Mühwerth.

Abschließend ist festzuhalten, dass solche unhaltbaren Vorgangsweisen weder an öffentlichen noch privaten Wiener Schulen ohne Konsequenzen für die betreffenden Schulverantwortlichen stattfinden und einfach unter den Teppich gekehrt werden dürfen. Eine sofortige eingehende Überprüfung des dargelegten Falles und der äußerst skandalösen Vorgangsweise der Privatschulverantwortlichen durch den zuständigen Wiener Stadtschulrat wird daher von Strache und Mühlwerth eingefordert. (Schluss) jen

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