NÖAAB: "Begleitmusik" zur ÖGB-Urabstimmung mehr als linkslastig!

FSG und SPÖ sollten mit Rückschlüssen nach dem 15.10. sehr vorsichtig sein!

St. Pölten (OTS) - "Die Fragen zur ÖGB-Urabstimmung sind so gewählt, daß sie fast ein jeder Arbeitnehmer unterschreiben könnte", erklärte heute der Niederösterreichische Arbeiter- und Angestelltenbund (NÖAAB), "deshalb werden auch viele Mitglieder des NÖAAB an der Mitgliederbefragung des ÖGB teilnehmen". Auf "linkslastigen Pfaden" bewegt sich allerdings die "Begleitmusik" zur ÖGB-Urabstimmung: Da versenden einzelne Gewerkschaften Briefe, wo eindeutig Botschaften der SPÖ weitergegeben werden, die Werbespots wirken wie Belangsendungen der Sozialisten und die Kooperation zwischen der "überparteilichen" ÖGB-Organisation und der SPÖ läuft auf Hochtouren. " Wir wollen einen starken und überparteilichen ÖGB. Es ist aber zu wenig, den christlichen Gewerkschaftern inhaltliche Zugeständnisse zu machen und dann in der Umsetzung "linke" Politik zu betreiben. Deshalb sollten die Sozialisten bei allfälligen Rückschlüssen nach Beendigung der Urabstimmung vorsichtig sein. Es geht um die Beantwortung von sieben Fragen und nicht um einen Motivationsschub für rote Funktionäre", so der NÖAAB abschließend. (Schluß)

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