Eklat in der gestrigen Sitzung der Mariahilfer Bezirksvertretung

Antrag auf Beflaggung des Amtshauses mit dem Wappen der Stadt Wien sowie dem Bezirkswappen von der SP-Bezirksvorsteherin abgelehnt, "weil so etwas nur in diktatorischen Systemen gemacht wird"

Wien, 2001-09-28 (fpd) - Zu einem Eklat kam es in der gestrigen Sitzung der Mariahilfer Bezirksvertretung, berichtete heute der Klubobmann der FP-Bezirksratsfraktion Harald Vilimsky. ****

Ein Antrag der FPÖ, mit dem Ziel, das Amtshaus sowohl mit dem Bezirkswappen wie auch jenem der Stadt Wien zu beflaggen, sei mit den Stimmen von SPÖ und Grünen abgelehnt worden und damit in der Minderheit geblieben. In ihrer Begründung dazu ließ Bezirksvorsteherin Kaufmann (SPÖ) wissen, daß eine dauerhafte Beflaggung "nur in diktatorischen Systemen" der Fall sei. Dies sei um so kurioser, als beispielsweise im Bundesparlament mit Hausherrn Heinz Fischer oder auch im Wiener Stadtparlament mit Hausherrn Michael Häupl selbstverständlich eine dauerhafte Beflaggung gegeben sei. Es werde interessant sein, welche Meinung Kaufmanns Parteifreunde, der Nationalratspräsident und Wiener Bürgermeister, dazu einnehmen, wenn sie in derart "diktatorischer Art und Weise" das Bundesparlament sowie das Wiener Rathaus beflaggen.

Der Klubobmann der Mariahilfer Freiheitlichen, Harald Vilimsky bedauert, daß eine Beflaggung des Mariahilfer Amtshauses
abgelehnt wird, noch dazu, mit einer derartigen Argumentation. Ein lapidarer Hinweis ihrerseits, daß man gegebenenfalls bereit sei, eine Flagge mit dem Bezirkswappen anzubringen, wenn die FPÖ eine solche anfertigen lasse und auch die Kosten dafür tragen, spreche ebenfalls eine deutliche Sprache, so Vilimsky abschließend. (Schluß) HV

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