WESTENTHALER: Fingerprints dienen dem Selbstschutz!

FPÖ-Klubobmann für Stufenplan im europäischen Gleichklang - FPÖ ist und bleibt die Sicherheitspartei in Österreich

Wien, 2002-09-28 (fpd) - Der sogenannte Fingerprint als einzig sicheres Indentifizierungsmerkmal diene dem Selbstschutz aller Bürger, sei ein effizientes Mittel gegen Paßfälschungen und bestens geeignet als ein Instrument zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus. "Das erkennt mittlerweile nicht nur der britische und der deutsche Innenminister, sondern alle Regierungen in Europa", erklärte heute FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler. ****

Gleichzeitig zeigte sich Westenthaler bestürzt darüber, daß offenbar allein der österreichische Innenminister den ernst der Lage nicht erkenne und auch nicht bereit sei, über neue Systeme zur Bekämpfung der Kriminalität nachzudenken. "Die Österreicher haben doch gerade nach den schrecklichen Terroranschlägen vom 11. September das gleiche Recht auf Schutz wie die Deutschen oder Briten", so Westenthaler in Richtung Strasser.

Die vorwiegend von ORF manipulativ gelenkte Diskussion um Fingerprints in Österreich sei ebenfalls seltsam: "Während der ORF (ZIB2) und das ORF-Radio (Ö3) reihenweise Stimmen gegen Fingerprints - inkl. ZIB2- Live-Gast sendeten, konnte man zur gleichen Zeit gestern abend etwa im ZDF die Einhelligkeit aller deutscher Parteien über die Sinnhaftigkeit des Fingerprints vernehmen. Der ORF verschwieg bisher, daß gestern in Brüssel die Fingerprint-Idee vom deutschen Innenminister Schily präsentiert und - mit Ausnahme des österreichischen Innenministers - auf allgemeine Zustimmung gestoßen ist.

Der FPÖ-Klubobmann präzisierte heute den FPÖ-Vorstoß für Fingerprints als Schutzinstrument gegen Kriminalität in ganz Europa. Bereits ab dem nächsten Jahr werde es dieses System für Asylanten in ganz Europa geben. In einer zweite Phase sollten alle Visasysteme für Zuwanderer auf Fingerprints umgestellt werden, wie dies bereits jetzt quer durch Europa gefordert werde. In einer letzten Ausbauphase sollte der Fingerprint im europäischen Gleichklang für ganz Europa umgesetzt werden und auch die technischen Voraussetzungen bei neuralgischen Sicherheitsschleusen (Flugplätzen, besondere Gebäude usw.) geschaffen werden. "Der Fingerprint könnte im Idealfall dann den Paß bzw. Personalausweis sogar ersetzen und eine komfortable, schnellere und für die Bürger wesentlich erleichterte Identitätskontrolle z.B. beim Check-in am Flughafen bieten", so Westenthaler, der davon ausgeht, daß die Umsetzung dieser neuen Sicherheitssysteme ohnehin nur noch eine Frage der Zeit ist. "Die FPÖ ist und bleibt die Sicherheitspartei in Österreich", betonte Westenthaler abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

01/40110/5491

Freiheitlicher Pressedienst (FPD)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC