Waneck: Hepatitis-C-Fonds hat sich konstituiert und startet

Plasmaspendeopfer können endlich entschädigt werden

Wien, (BMSG) - "Der Unterstützungsfonds für Personen, die durch die Spende von Blut oder Blutbestandteilen mit Hepatitis C infiziert worden sind, hat seine konstituierende Sitzung abgehalten und damit offiziell seine Tätigkeit aufgenommen", berichtete heute FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck. "Endlich können die Plasmaspendeopfer entschädigt werden." *****.

”In den 70er- und 80er-Jahren wurden hunderte freiwillige Plasmaspender mit dem lebensbedrohenden Hepatitis C Virus infiziert. Dies ist insofern tragisch, als diese Menschen ihren Dienst für die Allgemeinheit mit einer oftmals unheilbaren Krankheit bezahlt haben", erklärte Waneck. "Der Fonds gewährt diesen Personen, eine finanzielle Unterstützung. Die monatliche Zuwendung erfolgt nach Krankheitsbild abgestuften Leistungen."

Betroffene können sich an das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, Abt. VIII/D/5, Radetzkystraße 2, 1030 Wien, e-mail: sylvia.fueszl@bmsg.gv.at, wenden und werden in der Folge ein Antragsformular zugesandt erhalten, in dem Details zu den beizubringenden Unterlagen enthalten sein werden.

"Unter den vorangegangenen Regierungen bemühten sich die Plasmaspendeopfer vergeblich um Kompensation. Mehr als 30 diesbezügliche Anfragen an Ex-Ministerin Hostasch wurden abgelehnt. Da es höchste Zeit ist, diesen Menschen endlich zu helfen, die durch ihre unverschuldete Krankheit oftmals berufsunfähig sind und daher mit Existenzproblemen zu kämpfen haben, hat die Bundesregierung diesen Fonds geschaffen", betonte Waneck. "Im Jahr 2001 sind im Gesundheitsressort 20 Millionen Schilling für die Förderung des Fonds vorgesehen worden", so Waneck.

"Heute ist die Plasmaspende aufgrund modernerer Methoden sicher", betonte Waneck. "Plasma spenden rettet Leben! Niemand soll sich heute wegen der Vorkommnisse vor 20 Jahren abschrecken lassen." Für den Fonds kann übrigens auch gespendet werden. Die diesbezügliche Kontonummer lautet: BANK AUSTRIA (BLZ 20151) Konto Nr. 660 483 405. "Ich bin froh, dass diesen bedauernswerten Menschen nach mehr als 20 Jahren nun endlich geholfen werden kann", schloss Waneck. (Schluss) mg nnn bxf

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soziale Sicherheit und Generationen
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