Gansch: 151 Millionen für landwirtschaftlich benachteiligte Gebiete

Hilfe für Landschaftspflege in ungünstigen Regionen

St. Pölten (NÖI) - Die NÖ Landesregierung hat in ihrer letzten Sitzung Förderungsmaßnahmen als Ausgleichszulage und Nationale Beihilfe in der Höhe von 151 Millionen Schilling beschlossen. Damit sollen landwirtschaftliche Betriebe gefördert werden, die im Berggebiet oder in sonstigen benachteiligten Gebieten ansässig sind. Diese Förderungsmaßnahme wird auch von der EU und dem Landwirtschaftsministerium mitfinanziert, und soll bereits ab 11. Oktober an die betreffenden Betriebe ausbezahlt werden. Durch die Änderung der betreffenden Richtlinie, stehen heuer rund 30 Millionen mehr an Landesmitteln besonders für ertragsschwächere Bergbauernbetriebe zur Verfügung, betont LAbg. Leopold Gansch.****

Die Ausgleichszulage und die Nationale Beihilfe verfolgen verschiedene Zielsetzungen. Im Vordergrund steht die Gewährleistung des Fortbestandes der landwirtschaftlichen Bodennutzung und damit der Erhaltung eines lebensfähigen ländlichen Raumes. Die Förderung soll auch eine Anerkennung der öffentlich erbrachten Leistungen der Betriebe im benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiet und ein Beitrag zur Aufrechterhaltung der Besiedlung und pflegenden Bodenbewirtschaftung sein. Der umweltschonende sanfte Tourismus hängt vor allem von einer gepflegten Landschaft ab. Die landwirtschaftlichen Betriebe in den schwer zu bearbeitenden Regionen, sind daher besonders notwendig für die Nutzung unserer Region, stellt Gansch klar.

Kaum jemand möchte in der heutigen Zeit die schwere Arbeit in diesen Gebieten auf sich nehmen. Die gepflegte Natur wird aber von vielen als selbstverständlich betrachtet. Die VP NÖ will besonders den ländlichen Raum stärken. Durch Unterstützungen für die Landwirtschaft als Landschaftspfleger und Arbeitgeber werden die Regionen weiter Lebensraum für Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sein. Wir werden den - wie die letzte Volkszählung eindrucksvoll beweist - erfolgreich eingeschlagenen Weg auch weiter fortsetzen, so Gansch.

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