Muzik: VOR-Gesellschafterwechsel darf zu keinen Verschlechterungen für die Fahrgäste führen

Bund muss seine finanziellen Verpflichtungen in steigendem Ausmaß weiter wahrnehmen

St. Pölten, (SPI) - "Der seitens des Verkehrsministeriums betriebene Ausstieg des Bundes als 50-Prozent-Gesellschafter beim Verkehrsverbund Ostregion (VOR) darf keinesfalls zu Verschlechterungen für die Fahrgäste, aber auch zu keinen finanziellen Mehrbelastungen der Länder führen. Es ist sicherzustellen, dass der Bund seine finanziellen Verpflichtungen auch in Zukunft wahrnimmt, wobei sicher von einem steigenden Zuschussbedarf im Sinne einer offensiven Förderung des öffentlichen Verkehrs auszugehen ist", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik.****

Im Zusammenhang mit den notwendigen Verhandlungen sollten aber auch bereits seit Jahren bestehende Problembereiche endlich einer Lösung zugeführt werden. So harrt die notwendige Harmonisierung der Tarife zwischen Verkehrsverbund, ÖBB und anderen lokalen öffentlichen Anbietern noch immer ihrer Verwirklichung. Ebenso sollte das Ziel verfolgt werden, den VOR in seiner Gesamtheit vor allem für Pendler noch attraktiver zu gestalten. Maßnahmen dazu wären die Erweiterung der Wiener Kernzone um eine Außenzone ohne Tariferhöhung, Verbesserungen im Bereich der Wochen- und Monatskarten mit maßgeschneiderten Angeboten und damit Verbilligungen für die Pendler sowie notwendige Investitionen in die Infrastruktur mit einer Verbesserung des Fahrplanangebotes. "Nur über Gesellschafterfragen zu verhandeln, ist zu wenig. Gerade jetzt könnte man dem Bund vielleicht die eine oder andere finanzielle Unterstützung abringen, um den VOR und damit das Angebot für die Fahrgäste attraktiver zu machen", so Muzik.
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