Zwei Anlässe stellen das ARA System im September in ein besonderes Licht: 10-JAHRES-JUBILÄUM DER ARGEV UND EUROPAWEITER RECYCLINGTAG - GRAFIK (web)

European Recycling Day am 29. September 2001

Wien (OTS) - Die österreichische Abfallwirtschaft feiert im September nicht nur das 10-Jahres-Jubiläum der ARGEV, sondern steht auch in einem internationalen Licht. PRO EUROPE - die Vereinigung der europäischen Sammel- und Verwertungssysteme - veranstaltet am 29. September 2001 den European Recycling Day und präsentiert damit allen Europabürgern die Leistungsfähigkeit einer Idee. Der Idee des getrennten Sammelns und Verwertens von Verpackungen zur Schonung unserer Ressourcen und der Sicherung der Nachhaltigkeit unseres Wirtschaftens.

210 Millionen Europäer sammeln 11 Mio. t Verpackungen

Über 210 Millionen Bürger in ganz Europa beteiligen sich an der Sammlung und entsorgen 11 Mio. Tonnen Verpackungen pro Jahr getrennt. Der Verwertung zugeführt werden in Folge mehr als 9,6 Mio. Tonnen Flaschen, Schachteln, Kartons, Folien, Blisterverpackungen, etc. -ein eminent wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Das österreichische Sammel- und Verwertungssystem ist im europäischen Vergleich nicht nur besonders umfassend aufgebaut, sondern auch besonders leistungsfähig: So hat die ARA knapp 12.300 Unternehmen (Stand per 31.12.00) als Lizenzpartner gewonnen. Das deutsche Duale System verzeichnet im Vergleich dazu - in einem deutlich größeren Markt mit 10mal so viel Einwohnern - rund 19.000 Kunden.

Österreicher sind "Europameister" im Sammeln

Ungeschlagener Spitzenreiter sind die Österreicher auch bei der Pro-Kopf-Sammelmenge: 78,6 kg Verpackungen (ohne Altpapier) entsorgt jeder Österreicher pro Jahr getrennt. Nur Schweden kann eine annähernd gleich hohe Quote mit 77,2 kg pro Einwohner erreichen. Norwegen liegt mit 70 kg an dritter Stelle. Deutschland rangiert mit 66,8 kg auf dem vierten Platz.

10 Jahre ARGEV

Eine führende Rolle in der österreichischen Verpackungssammlung nimmt die ARGEV ein, die heuer im September ihr 10-Jahres-Jubiläum feiert. Als älteste und größte Branchenrecycling-Gesellschaft des ARA Systems mit der Verantwortung für die Kunststoff- und Metallsammlung prägte die ARGEV die Strukturen der Verpackungssammlung und -verwertung nachhaltig mit. Eine deutliche Sprache sprechen die Leistungszahlen: Verfügte die ARGEV beim Start 1991 über rund 8.000 Sammelbehälter an 4.000 Standorten österreichweit, so stehen heute für Konsumenten und Kleingewerbetreibende (allein für Kunststoff- und Metallverpackungen) mehr als 1,25 Millionen Sammelhilfen bereit.

Die Sammelmenge liegt heute bei knapp 180.000 Tonnen. 1993 (dem ersten Rumpfjahr im ARA System) erfasste die ARGEV etwas mehr als 13.000 Tonnen.

In Summe hat die ARGEV in den 10 Jahren ihres Bestehens mehr als 1,25 Mio. Tonnen Altstoffe gesammelt, aus denen 1 Mio. Tonnen Verpackungen aussortiert und einer Verwertung zugeführt wurden. Der Rest entfällt auf Müll und Nicht-Verpackungen.

Diese Menge entspricht einem Müllsammelvolumen von über 43 Mio. m3 und einem eingesparten Deponievolumen von rund 8,25 Mio. m3 bzw. mehr als einem Viertel des gesamten in Österreich vorhandenen freien Deponievolumens (30 Mio. m3 lt. Bundesabfallwirtschaftsbericht 2001).

Um die Verpackungssammlung aber nicht nur so effizient wie möglich zu gestalten, sondern auch im Hinblick auf ein modernes Management weiterzuentwickeln, sind Forschung und Entwicklung in der ARGEV zentrale Elemente der strategischen Unternehmensplanung. Deshalb präsentierte die ARGEV im Rahmen ihrer Jubiläumsfeier eine Publikation mit fünf richtungsweisenden Studien.

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Christian Mayer (Leiter der Kommunikation),
Altstoff Recycling Austria AG,
Tel.: 01/599 97-301,
E-Mail: mayer@ara.at

Andrea Hiller (Leitung Kommunikation),
ARGEV Verpackungsverwertungs-Ges.m.b.H.,
Tel.: 01/52149-85,
E-Mail: andrea.hiller@argev.co.at

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