Busek zu EU-Erweiterung:" Politik muss Angst nehmen, nicht machen!"

Historische Chance seit 1989 nützen

Wien (PWK681) - "Aufgabe der Politik ist es, bei der Bevölkerung nicht Angst zu machen, sondern Angst zu nehmen", erklärte der Regierungsbeauftragte der österreichischen Bundesregierung für EU-Erweiterungsfragen gestern im Club Internationale Wirtschaft zum Thema "Keine Angst vor der EU-Erweiterung". "Die EU-Erweiterung sei unter der langfristigen Perspektive einer Friedensgemeinschaft zu sehen und diese neue historische Chance seit 1989 solle nicht durch kurzfristige Probleme wie Migration, prognostizierte Verkehrslawinen etc torpediert werden", so Busek. Gerade für Österreich müsse die EU-Erweiterung eher Freude darstellen, da damit die politische Geographie der natürlichen Geographie wieder ähnlicher werde.

Mit der EU-Erweiterung entstehe ein politisches System mit drei Garantien, die der Demokratie, der Freiheit und Stabilität für Europa. "Sicherheitsfragen, die dabei auftauchen, seien auch nur gemeinsam lösbar", so Busek, der für Verständnis den Kandidatenländern gegenüber eintritt. "Diese haben zur Zeit drei schwierige Bewegungen als Hausaufgaben zu erledigen: den wirtschaftlichen und mentalen Transformationsprozess aus dem Kommunismus zu lösen, den Weg zum Acquis Communitaire zu schaffen und die Weiterentwicklung der EU selbst mitzumachen."

"Das Beitrittsziel für die Kandidatenländer der ersten Runde sei mit 2004 als legitim anzusehen", beurteilt Busek abschliessend den bisherigen Verhandlungsverlauf. (pt)

Rückfragen & Kontakt:

Presseabteilung
Tel.: (01) 50105-4464
Fax: (01) 50105-263
e-mail: presse@wko.at
http://www.wko.at/Presse

Wirtschaftskammer Österreich

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK