Rossmanns Initiative zur EU-weiten Ferienzeitentflechtung erfolgreich

"Kommission unterstützt Österreichs Vorschlag. Bringt Saisonverlängerung, bessere Auslastung der Betriebe, Umweltschonung

Wien (BMWA/OTS) - und mehr Sicherheit."

Der von Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann
eingebrachte Tagesordnungspunkt zur Ferienzeitentflechtung wurde beim heutigen EU- Ministerrat für Binnenmarkt, Konsumentenschutz und Tourismus vorgezogen und stieß auf breite Unterstützung. ***

"Nahezu die Hälfte der Nächtigungen entfallen auf die drei Monate Februar, Juli und August. Eine Entflechtung der Ferienzeiten würde zur Saisonverlängerung beitragen, zu einer besseren Auslastung der Betriebe führen, Umweltschonung und höhere Sicherheit im Verkehr bringen. Ich freue mich, dass unsere Initiative erfolgreich ist und auch auf großes Verständnis bei Kommissar Liikanen gestoßen ist", so Rossmann im Anschluss an die Debatte.

Die Ferienzeitentflechtung wurde bereits 1991 in Noordwijk unter niederländischer und in 1994 in Düsseldorf unter deutscher Ratspräsidentschaft diskutiert. Rossmann forderte eine Machbarkeitsstudie und schlug zusätzlich konkrete Maßnahmen wie z.B. die Einflussnahme auf die Ferienordnung innerhalb der EU, flexible An- und Abreisetage, die EU-weite Schaffung von Verkehrsleitsystemen und verbesserte mehrsprachige Verkehrsinformationen zu dieser Thematik vor. Rossmanns Anliegen wurden von Deutschland, Finnland und Spanien unterstützt: Die von Rossmann geforderte rasche Erstellung einer Studie zu diesem Thema wurde von eben diesen Ländern mitgetragen.

Die Kommission habe sich bereiterklärt, einen ersten Schritt zu setzen, und allen Mitgliedsstaaten einen Fragenkatalog zu übersenden, um die Diskussion konkret weiterführen zu können. Sie, Rossmann, freue sich, dass ihre Initiative "auf Verständnis und fruchtbaren Boden" gestoßen sei und die Kommission als Koordinator fungieren werde. Liikanen betonte zwar, dass es zu dieser Thematik keine Gemeinschaftskompetenz gebe, es könne jedoch ein offener Meinungsaustausch mit diesem Vorschlag Rossmanns beginnen.

Zum Thema "Tourismus für alle" betonte Rossmann nochmals, dass Österreich den diesjährigen Staatspreis für Tourismus unter das Thema "behindertengerechtes Bauen und Service" gestellt habe und begrüßte abschließend ausdrücklich, dass der Tourismus unter belgischem Vorsitz im Ministerrat für Binnenmarkt, Konsumentenschutz und Tourismus einen breiteren Stellenwert einnehme. (Schluss) bxf

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