Landwirtschaft in Wien

Wien, (OTS) Wien ist eine grüne Stadt mit Parks, dem Wienerwald, dem Anteil am Nationalpark und den nicht unbeträchtlichen Landwirtschaftsflächen. Nicht nur der Wein als imagebildendes Markenprodukt für den Wiener Heurigen sondern auch Gemüse, Getreide und andere Feldfrüchte werden auf Wiener Boden angebaut.

Die Ausstellung "Landwirtschaft in Wien" bietet einen hervorragenden Überblick über den aktuellen Zustand der Landwirtschaft in der Großstadt und soll für die weitere Auseinandersetzung mit diesem Zukunftsthema sensibilisieren. Die Ausstellung wird am Donnerstag um 18.30 Uhr durch Frau Stadträtin Dipl.-Ing. Isabella Kossina, Herrn Stadtrat Dipl.-Ing. Rudolf Schicker und Herrn Univ.Prof. Dr. Ludwig Maurer, Leiter des Institutes für Biologischen Landbau und Angewandte Ökologie des Ludwig Boltzmann Gesellschaft eröffnet. Sie ist bis 31. Oktober 2001 in der Wiener Planungswerkstatt 1, Friedrich-Schmidt-Platz 9 bei freiem Eintritt zu sehen.****

Diese Stadtregierung ist mit einem ambitionierten Programm angetreten - den WIENER VISIONEN 2010. In den "100 Projekten für die Zukunft Wiens" ist die Umsetzung ihrer Vorstellungen für die laufende Legislaturperiode skizziert.

Wien ist, so heißt es darin, nach allen traditionellen Kriterien wie Wasserver- und Entsorgung, Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung, Naherholungsgebiete und Grünbilanz, eine "Umweltmusterstadt".

Nun gilt es, um einen lokalen Beitrag zur globalen Klimaveränderung zu leisten, den Quantensprung zur "Klimamusterstadt" zu schaffen.

Eines der 100 Projekte trägt demnach den Titel "Mehr Bio für Wien" - Wien soll die Stadt der biologischen Agrarwirtschaft werden -und der ökologisch gepflegten Gärten und Parks sein. Es sollen alle Landwirtschaftsbetriebe im Stadtgebiet zur Umstellung auf biologische Agrarwirtschaft angeregt werden.

Die Erhaltung und Erweiterung von Grünraum ist ein weiteres Projekt. Darunter fällt zum Beispiel auch die Förderung der alten Kulturlandschaft der Weinbaugebiete durch Neu- und Wiederbepflanzung. Die Rahmenbedingungen für eine Entwicklung der Landwirtschaft in Wien wird unter anderem auch der neue Stadtentwicklungsplan sichern, der in den kommenden vier Jahren erarbeitet wird.

Diese Ausstellung konnte auf den Daten der "Status Quo -Darstellung" der laufenden Studie "Optionen für die Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau in Wien" aufbauen. Diese Bearbeitung wird im Rahmen der Kulturlandschaftsforschung durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die MA 22 - Umweltschutz finanziert.

Neben der Nahrungsmittelproduktion - in unmittelbarer Nähe der Absatzmärkte - hat die Landwirtschaft vor allem in der Großstadt noch andere wichtige Funktionen zu erfüllen. Sie bietet Raum für Erholung, kann Naturschutzfunktionen erfüllen und stellt letztendlich auch die Flächenreserve für die Stadterweiterung dar. Die Landwirtschaft prägt noch immer in einigen Bezirken Wiens die Landschaft und verändert das Bild der Stadt im Wechsel der Jahreszeiten.

Um vor allem auch die jüngeren StadtbewohnerInnen und KonsumentInnen über die Vielfalt der in Wien produzierten Produkte zu informieren, werden zu dieser Ausstellung die Wiener SchülerInnen eingeladen. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Folder mit Grundinformationen. Weitere Informationen finden sich auch auf der Homepage unter www.wien.at/stadtentwicklung/landwirtschaft/index.htm.

Führungen durch die Ausstellung mit sachkundigen MitarbeiterInnen sind während der Ausstellung jederzeit bei vorheriger Anmeldung unter 408 80 70 möglich.

Begleitende Veranstaltungen:
o Workshop am 1. Oktober 2001 um 9.00 Uhr in der Universität für

Bodenkultur
o Podiumsdiskussion am 1. Oktober 2001 um 18.45 im Festsaal des

Wiener Rathauses mit Dipl.-Ing. Isabella Kossina, Dipl.-Ing. Rudolf Schicker, Dr. Frank Lohrberg, Dr. Guido Nischwitz,
Ing. Robert Fitzthum, ao. Univ. Prof. Dr. Ludwig Maurer.
(Schluss) lf/vit

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