Plank: ÖPUL-Mittel und Ausgleichszahlungen beschlossen

734 Millionen für Stärkung des ländlichen Raumes

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat auf Antrag von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank die Landesmittel für das Österreichische Programm für Umwelt und Landwirtschaft (ÖPUL) in der Höhe von 582 Millionen Schilling (42,30 Millionen Euro) und die Ausgleichszulage und nationale Beihilfe für benachteiligte Gebiete in der Höhe von 152 Millionen Schilling (11,05 Millionen Euro) beschlossen. Diese Mittel in der Gesamthöhe von 734 Millionen Schilling (53,34 Millionen Euro) werden von der Agrarmarkt Austria ab 11. Oktober 2001 ausbezahlt.

Mit ÖPUL werden unter anderem die umweltschonende Wirtschaftsweise, die biologische Landwirtschaft, Maßnahmen des Erosions-und Grundwasserschutzes, die Erhaltung bedrohter, besonders wertvoller genutzter Kulturlandschaften und die Einbeziehung der Umweltplanung in die landwirtschaftliche Praxis sowie die Sicherung eines angemessenen Einkommens für die Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe unterstützt. Die Ausgleichszulage und Beihilfe für benachteiligte Gebiete verfolgt folgende Zielsetzungen:
Fortbestand der landwirtschaftlichen Bodennutzung und somit Erhaltung einer lebensfähigen Gemeinschaft im ländlichen Raum, Bodenbewirtschaftung auch unter ungünstigen Standortbedingungen und Anerkennung der Leistungen der Bergbauern. Die Bauern erhalten Ausgleichszahlungen für aufwendigere Wirtschaftsweisen im Interesse des Umwelt-, Boden- und Wasserschutzes.

"Mit diesen beiden Programmen werden regionale Infrastruktur und regionale Lebenskraft gestärkt. Ohne diese Programme wären viele Bauern nicht mehr in der Lage, ihre Betriebe weiterzuführen. Die Zielsetzung lautet, hohe Umweltstandards einzuhalten und Nahrungsmittel von hoher Qualität wettbewerbsfähig zu produzieren", betont Plank.

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