ORF-Publikumsratswahl: ORF weist Vorwürfe von FPÖ-Klubobmann Westenthaler zurück

Wien (OTS) - ORF-Generalintendant Gerhard Weis zu den Vorwürfen
von FPÖ-Klubobmann Ing. Peter Westenthaler im Zusammenhang mit der ORF-Publikumsratswahl: Die Behauptung des FPÖ-Klubobmanns Peter Westenthaler, dass "der ORF nicht sehr bereit war, die Wahl zu unterstützen, weil sie ein Element des neuen ORF-Gesetzes ist", ist eine absurde Unterstellung und ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Der ORF hat im Gegenteil alle Auflagen des Gesetzes erfüllt und übererfüllt. Die Bewerbung der Wahl zum Publikumsrat war außerordentlich intensiv. Die dem Kuratorium vorgelegte Planung, die auch Klubobmann Westenthaler ausdrücklich begrüßt hat, wurde umgesetzt. Zusätzlich wurden noch weitere Maßnahmen wie etwa Inserate zur Bewerbung eingesetzt.

Die Maßnahmen im Einzelnen

Nach Ende der Nominierungsfrist am 24. August 2001 erfolgte die Veröffentlichung der Kandidaten am 31. August in der "Wiener Zeitung". Der ORF stellte ab 1. September in ORF TELETEXT und im Internet sowie ab 28. August in TV-Spots die für die Wahl zum Publikumsrat nominierten Personen detailliert vor und informierte in allen seinen Medien ausführlich über den Wahlmodus. Zusätzlich hat der ORF in umfassenden Presseaussendungen über Kandidaten und Wahlprocedere informiert. Speziell für Informationen zur Wahl des Publikumsrats wurde eine eigene Infohotline (Tonbanddienst) eingerichtet.

Informationsbroschüren mit Faxformularen und Kandidateninfos Österreichweit wurden 3,5 Millionen Informationsbroschüren mit Faxformularen und Kandidateninfos in 16.000 Dispenser-Boxen verteilt, darunter an allen ORF-Standorten, in der GIS sowie in 9.200 Trafiken, 2.300 Postämtern und mehr als 2.000 Gemeindeämtern. 300.000 Faxformulare wurden den Septemberausgaben der "ORF nachlese", des "Universum-Magazins" und des "Seitenblicke-Magazins" beigelegt. Die Faxformulare waren weiters via Gratis-Faxabruf und als Download-Datei im Internet erhältlich und wurden auch vom ORF-Kundendienst per Post zugeschickt.

TV-Spots in ORF 1 und ORF 2
Vom 28. August bis 23. September hat der ORF insgesamt 156 TV-Spots in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 geschaltet, davon 67 in der besten Sendezeit (18.00 bis 22.00 Uhr). Es gab elf verschiedene Trailer mit Themen- und Kommunikationsschwerpunkten wie "Was ist der Publikumsrat?", "Wer ist wahlberechtigt?", "Wo bekomme ich das Faxformular?", "Wie wird gewählt?", "Wo finde ich meine Rundfunkteilnehmernummer?" etc. Die Spots, in denen die Kandidaten vorgestellt wurden, erreichten bis zu 540.000 Seher.

Radio-Spots zur Publikumswahl
Zwischen 3. und 23. September wurden zu den gleichen Themen wie im Fernsehen in den ORF-Radios Spots geschaltet, vor allem in den Regionalradios.

Zusätzlich zu den Spots mit Wahlinformationen und mit Informationen zu den einzelnen Kandidaten gab es in den Informationssendungen in Fernsehen ("Zeit im Bild", "Willkommen Österreich") und Radio ("Nachrichten", "Journale") sowie in ORF ON umfangreiche begleitende Berichterstattung zur Wahl zum Publikumsrat.

Wahlinfos im Internet
Ab 31. August informierte der ORF über die Servicesite »publikumsrat.orf.at« im Rahmen von ORF ON mit Informationen. Prominent platzierte Links von der ORF ON-Startseite sowie von den Sites »kundendienst.orf.at« und »programm.orf.at« verwiesen auf dieses Angebot. Vom 31. August bis 24. September gab es insgesamt 1,64 Millionen Zugriffe zu diesem Serviceangebot im Internet.

ORF TELETEXT
TELETEXT informierte ebenfalls ab 31. August ab Seite 711 umfassend über die Wahl zum Publikumsrat und stellte Wahlmodus und Kandidaten vor.

ORF-Kundendienst
Der ORF-Kundendienst stand täglich für Anfragen im Zusammenhang mit der Publikumsratswahl zur Verfügung. Zu diesem Thema gingen insgesamt mehr als 800 Anrufe beim ORF-Kundendienst ein. Darüber hinaus wurden auch die Faxformulare vom Kundendienst verschickt. Auch die Kundendienst-Homepage informierte über die Publikumsratswahl.

ORF-Inseratenschaltungen
Vor Beginn der Wahl informierte der ORF am 15. September 2001 durch halbseitige Inseratenschaltungen in den Printmedien "Der Standard", "Die Presse" und "Kurier" über die Publikumsratswahl.

Diese Maßnahmen wurden auch unter anderem von Zeitungskommentatoren als "via ORF prominent programmierte Präsentation" anerkannt. Anerkennung kam auch von Medienstaatssekretär Franz Morak: "Durch die hervorragende Organisation des ORF und die Beobachtung der Wahl durch die Wahlkommission ist eine reibungslose Durchführung der Wahl gewährleistet."

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