Schutz des kulturellen Erbes erfordert Zusammenarbeit BILD

LR Bischof eröffnete Kulturgüterschutz-Symposium

Bregenz (VLK) - "Kulturgüterschutz ist eine Aufgabe, die
in jedem Land und in jeder Region evident ist. Denn nur wer
das eigene Kulturerbe schätzt, wird glaubwürdig für den
Schutz in anderen Ländern eintreten können." Das betonte Kulturlandesrat Hans-Peter Bischof heute, Montag, anlässlich
der Eröffnung des Kulturgüterschutz-Symposiums 2001 in der Landesbibliothek in Bregenz. ****

"Ein effizienter Schutz des kulturellen Erbes kann nur
dann erzielt werden, wenn bereits im Frieden nationale und internationale Vorkehrungen getroffen werden", sagte Bischof. Schreckliche Ereignisse aus der jüngsten Vergangenheit verdeutlichen das. "Mit dem World Trade Center wurde ein
Kulturgut unserer Zeit dem Erdboden gleich gemacht, das für
viele Menschen ein Sinnbild unserer freien Gesellschaft war.
Und der Krieg in Ex-Jugoslawien, der zu teilweise massiven Zerstörungen von Kulturschätzen führte, hat gezeigt, wie
wichtig die Einhaltung der Haager Konvention zur
Respektierung des Kulturgutes und zur Unterlassung von allen
gegen dieses Gut gerichteten feindseligen Handlungen ist", so Bischof.

Mit dem Kulturgüterschutz-Symposium in Bregenz werde "in
unserem Land ein Zeichen zur grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit zum Schutz und zur Erhaltung des kulturellen
Erbes der Völker gesetzt".
(gw/dw/dig,nvl)

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