Riesenerfolg für RSO-Wien in China

Wien (OTS) - Das zweite Konzert des RSO-Wien im Rahmen der zweiwöchigen China-Tournee (am Samstag, den 22. September 2001)
war ein wahrer Triumph: In Kanton, der Sieben-Millionen-Stadt mit einem wunderbaren Konzertsaal, animierte die besondere Akustik und das kenntnisreiche Publikum die Wiener Musiker und den Dirigenten Michael Stern zu einer musikalischen Sternstunde: Nach dem offiziellen Programm mit Mozart, Brahms und Beethoven musste das RSO-Wien fünf Draufgaben spielen - und noch immer tobte das Publikum. Donauwalzer, der chinesische Yahoo-Marsch, Ungarischer Tanz No. 1 von Dvorak, Figaro-Ouvertüre und der Chineser-Galopp
von Johann Strauss - die Musikfreunde von Kanton spendeten noch lange Ovationen.****

Auch das erste Konzert der Tournee in Zhuhai war ein voller Erfolg - nur leider für die Wiener durch einen Saal mit schlechter Akustik getrübt. Sofort versprach der Kultur-Stadtrat den Bau
eines neuen Konzertsaals - wie überhaupt der Ausbau des
Musiklebens in China Priorität in allen Städten zu haben scheint.

In der Nacht nach dem Triumph in Kanton erfuhr Michael Stern
vom Tod seines Vaters, des Stargeigers Isaac Stern, in New York.
Er flog sofort zurück - der Cellist des RSO-Wien Peter Wolf, der bei Otmar Suitner das Dirigieren gelernt hat und schon etliche Rundfunk-Produktionen mit dem RSO-Wien geleitet hat, sprang beim nächsten Konzert in Foshan, 20 Kilometer von Kanton entfernt, ein. Er meisterte seine Aufgabe bravourös - auch dieser Auftritt wurde ein Riesenerfolg. Peter Wolf wird noch die Konzerte in Zhongshan
und Shunde dirigieren - das RSO-Wien hofft, dass Michael Stern bis Freitag, den 28. September zum letzten Konzert der Tournee in
Peking zurück sein kann.(ih)

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