Konecny: Skandalöse Desinformation von Ferrero-Waldner

Wien (SK) "Außenministerin Ferrero-Waldner hat sich mit ihrer Falschinformationen über die Absichten und Wünsche von Bundespräsident Klestil jedweder Glaubwürdigkeit selbst beraubt. Ihre Behauptung in der ORF-'Pressestunde', Klestil habe ihr persönlich erklärt, er sei am Vorsitz im österreichischen Sicherheitsrat nicht interessiert, ist offensichtlich grob wahrheitswidrig. Ferreo-Waldners Aussagen sind ganz offensichtlich nicht an der Wirklichkeit zu messen, sondern ausschließlich daran, ob sie den parteipolitischen und persönlichen Wünschen dienen." Dies erklärte der Internationale Sekretär der SPÖ, Albrecht K. Konecny, am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Man könne aus politischen und verfassungsrechtlichen Gründen durchaus unterschiedlicher Meinung darüber sein, wer in dem geplanten Sicherheitsrat den Vorsitz führen soll, meinte Konecny weiter. Worüber man aber nicht unterschiedlicher Meinung sein könne, "ist die Tatsache, dass Ferrero-Waldner mit ihrem Auftritt nicht nur die Grenzen der politischen Fairness, sondern auch die des Anstandes in skandalöser Weise überschritten hat", so Konecny.

"Ich fordere Ferrero-Waldner ausdrücklich auf, der Öffentlichkeit jetzt deutlich zu erklären, wann, bei welcher Gelegenheit und mit welchen Worten der Bundespräsident ihr sein angebliches Desinteresse am Vorsitz im Sicherheitsrat erklärt hat", wandte sich Konecny direkt an die Außenministerin. Nach allem, was von Seiten des Bundespräsidenten in den letzten Tagen zu diesem Thema zu hören war, könne kein Zweifel daran bestehen, "dass die Außenministerin den Bundespräsidenten grob missinterpretiert hat, wen ihre Aussagen nicht überhaupt eine freie Erfindung sind".

"Wenn Ferrero-Waldner die Antwort auf diese Frage schuldig bleibt, dann hat sie sich für jedes weitere öffentliche Wirken völlig disqualifiziert", betonte Konecny abschließend. (Schluss) ml/mp

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