Werkstätte Kunstberufe: Außergewöhnliche Weiterbildung

Wien, (OTS) Seit drei Jahren vermittelt die "Werkstätte Kunstberufe" mit interaktiven Arbeitsgruppen Zusatzqualifikationen auf Universitätsniveau. Ziel dieses Projektes, das der Verband Wiener Volksbildung gemeinsam mit der Universität Wien betreibt, ist die berufsorientierte Weiterbildung für AbsolventInnen unterschiedlichster Bildungswege im Kunst- und Kulturbereich. Das Ausbildungsangebot für das Wintersemester 2001/2002 beinhaltet bereits bewährte Praktika genauso wie Innovationen. Das Programm ist ab sofort kostenlos erhältlich.

Die Professionalisierung wird auch im Kunst- und Kulturbereich immer mehr zum entscheidenden Faktor für das erfolgreiche Schaffen und damit für eine gesicherte Existenz. Das ist auch in der gesteigerten Nachfrage nach qualitativen und realitätsnahen Aus- und Weiterbildungsangeboten erkennbar. Die Universität Wien und der Verband Wiener Volksbildung kommen dem schon seit drei Jahren mit der "Werkstätte Kunstberufe" entgegen. "Unser Angebot haben wir ursprünglich als Ergänzung zu den bestehenden Berufsausbildungen konzipiert", erklärt Dr. Bernd Gallob, Leiter der Werkstätte Kunstberufe im Verband Wiener Volksbildung. "Das große Interesse und die steigenden Teilnehmerzahlen zeigen, dass wir mittlerweile nicht mehr nur Ergänzung sind, sondern eine wichtige Rolle in diesem Sektor eingenommen haben."

Wintersemester 2001: Innovative Weiterentwicklung des Programmes

Das Programm für das Wintersemester 2001/2002 präsentiert sich umfassend: Neben den bewährten Kursen rund um Soft Skills wie "Kommunikation im Kunst- und Kulturbereich" oder "Bewerbung in Wort, Bild und Video" gibt es ein großes Weiterbildungsangebot zur fachlichen Kompetenz wie beispielsweise "Praxis und Theorie des Bühnenbildes" oder "Dramaturgisches Arbeiten". Eine besondere Innovation ist die neue Werkstätte "Buchverlag". Hier erlernen die TeilnehmerInnen in einem "virtuellen" Unternehmen das Verlagswesen von der "Pieke" auf: Von der inhaltlichen Erstellung bis zur Herstellung und Vermarktung eines Buches. Weitere Innovationen ab Herbst 2001: "Werkstätte Experimentalfilm", "Film und Kino in Wien" (dreisemestrige Ausbildung bis zum/r KinovorführerIn) und "MusikerInnen: Berufsbild und Selbstmanagement".

Lernerfolg durch interaktive Arbeitsgruppen

Typisch für alle Werkstätten ist die besondere Form der Didaktik. "Wir halten weder Vorträge noch teilen wir Skripten oder Checklisten aus" erläutert Dr. Gallob. "Unsere Kurse sind echte Werkstätten - also interaktive Arbeitsgruppen in überschaubaren Größen. Das gewährleistet einerseits den künstlerischen Kontext und fördert andererseits die Entwicklung von personenspezifischen Soft Skills." Verstärkt wird der Lehr- und Lernerfolg durch die Rahmenbedingungen der einzelnen Werkstätten: Die Kurse werden von qualifizierten ExpertInnen geleitet, die Austragungsorte sind thematisch zu den Kursinhalten ausgewählt.

"Das umfassende neue Programm der Werkstätte Kunstberufe zeigt, wie wichtig der Bildungstransfer und die Kooperation zwischen den einzelnen Bildungseinrichtungen in unserer Stadt ist" freut sich GR Dr. Michael Ludwig, Vorsitzender des Verbands Wiener Volksbildung. Der Vizerektor für Lehre und Internationales an der Universität Wien - Ao. Univ.-Prof. Dr. Arthur Mettinger - sieht die Initiative als ein weiteres gutes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Universität Wien und dem Verband Wiener Volksbildung.

Das Programm für das Wintersemester 2001/2002 ist ab sofort kostenlos erhältlich und kann direkt bei der Werkstätte Kunstberufe:
Tel: 01/4192616, Fax: 01/4192616-16, e-mail: kunst@vwv.at, auf der Homepage unter www.vwv.at/ oder am Bildungstelefon unter 01/893 00 83 angefordert werden. (Schluss) vhs

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Verband Wiener Volksbildung
Michaela Pedarnig
Tel.: 89 174/19
e-mail: michaela.pedarnig@vwv.at

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