Erfolgreiche Besucherbilanz des LUCERNE FESTIVAL, SOMMER 2001

München (ots) - Die Spannung zwischen Moderne und Tradition ist
bei LUCERNE FESTIVAL Devise: mit einem Programm zeitgenössischer Musik aus der Schweiz sowie einem Konzert des Orchestra Filarmonica della Scala unter der Leitung von Riccardo Muti geht am 15. September die 63. Folge von LUCERNE FESTIVAL, SOMMER 2001 zu Ende.

Mit 97,2 Prozent Auslastung bei den Sinfoniekonzerten kann LUCERNE FESTIVAL, SOMMER 2001 einen ausserordentlichen Erfolg vorweisen: Eine enorme Steigerung ist bei der Reihe "moderne.lucerne" mit zeitgenössischer E-Musik und zahlreichen Uraufführungen zu verzeichnen: hier wurde eine Auslastung von 70 Prozent erreicht, wobei das Konzertangebot von sechs (2000) auf elf (2001) erhöht wurde. Die Gesamtauslastung des Sommerfestivals liegt bei 85,9 Prozent. Erstmals in der Geschichte von LUCERNE FESTIVAL hat die Summe der Einnahmen durch Kartenverkauf die 10 Millionen CHF überschritten (2000: 8,34 Mio CHF). Das Gesamtbudget des Festivals beträgt 18 Mio CHF. 190 Medienvertreter aus 18 Ländern waren als Berichterstatter bei LUCERNE FESTIVAL, SOMMER 2001 akkreditiert. Begonnen hatte das Festival am 15. August mit Werken von Heinz Holliger und Ludwig von Beethoven, denen ein grandioses Feuerspektakel der französischen "Groupe F" vor 40.000 Zuschauern folgte. An 32 Festival-Tagen waren 80 Konzerte zu hören, 27 Orchester und Ensembles sowie zahlreiche Solisten und Kammermusikformationen waren zu Gast. Die Konzerte wurden begleitet von Einführungsveranstaltungen, Round-Tables, Filmvorführungen sowie einem zweitägigen Symposium zum Festival-Thema "Schöpfung". Mit eben diesem Leitfaden schloss eine 1999 mit "Mythen" begonnene und 2000 mit "Metamorphosen" fortgesetzte Programm-Trilogie. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der sechsteilige Zyklus "Prometheus", bei dem die von Intendant Michael Haefliger verfolgte programmatische Verknüpfung von Sinfoniekonzerten mit "moderne.lucerne" in besonderem Maße zum Ausdruck kam. Die Schweizer Erstaufführung des "Prometeo" von Luigi Nono wurde zu einem Höhepunkt des Festivals. Im nächsten Jahr beginnt ein neuer Programmzyklus; den Auftakt bildet das Thema "Verführung" (Themenbereiche: Sirenen, Orient, Tanz), welches das Programm von LUCERNE FESTIVAL, SOMMER 2002 (15. August bis 15. September) bestimmt. Auf dem Programm stehen Werke wie "Romeo und Julia" (von Hector Berlioz und Sergej Prokofjew), "Salome" (von Richard Strauss und Alessandro Stradella), "Daphnis & Chloe" von Maurice Ravel u.v.m. Als composers-in-residence werden Pierre Boulez und Olga Neuwirth, als artiste etoile wird Alfred Brendel erwartet.

ots Originaltext: Lucerne Festival
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