Grüne: Chorherr kritisiert geplante Einstellung des Öko-Businessplans!

Zukunft der einzigen WWFF-Umweltförderung unsicher

Wien (Grüne) - Nach der heutigen Präsentation der neuen Wirtschaftsförderung durch Bürgermeister Häupl, Finanzstadtrat Rieder und WK-Präsident Nettig übt Christoph Chorherr, Klubobmann der Wiener Grünen, Kritik an der geplanten Einstellung der Fördermittel für den Öko-Businessplan. Stadtrat Rieder hat heute bestätigt, dass die Förderung für den Öko-Businessplan ab nächstem Jahr eingestellt werden soll und ein neues Konzept in Verknüpfung mit der Innovationsförderung ausgearbeitet wird. Eine Entscheidung über die neue Förderung sei aber noch offen.

Chorherr dazu: "Der Öko-Businessplan hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich bewiesen, dass mit relativ geringen Mitteln viele Umweltmaßnahmen in Betrieben umsetzbar sind. Es ist nicht einzusehen, wieso dieses Programm jetzt eingestellt wird". Eine Evaluierung des Programms bzw. Adaptierungen sind für Chorherr durchaus diskussionswürdig. Eine Streichung der Investitionsförderung würde dem Programm jedoch jeglichen Anreiz für Unternehmen nehmen. Das besondere an dieser Umweltförderung ist die Koppelung der Förderung an eine umfangreiche ökologische Schulung für die teilnehmenden Betriebe.

Der Ökobusiness-Plan existiert seit 1998 und umfasst fünf betriebliche Umweltprogramme. Mehr als knapp 300 Betriebe haben bislang daran teilgenommen. Die Stadt Wien stellt heuer rund sieben Millionen Schilling für Investitionsförderungen zur Verfügung, die vom WWFF abgewickelt werden. Gefördert werden dabei Umweltinvestitionen, die mit einem der fünf Umweltprogramme (EMAS, ISO 14.001, Ökoprofit, Klimabündnis Betriebe, Umweltzeichen Tourismus) verwirklicht werden.

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