Chemische Industrie diskutiert über sicheren Transport von Chemikalien

Vertreter des europäischen Chemieverbandes CEFIC und der deutschen Schwesterorganisation VCI tauschen Erfahrungen mit ihren österreichischen Kollegen aus

Wien (PWK656) Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der Fachverband der chemischen Industrie heute, Dienstag, die Konferenz "Chemikalien sicher transportieren". Gemeinsam mit ihren österreichischen Kollegen haben Vertreter der deutschen Schwesterorganisation VCI und des europäischen Chemieverbandes CEFIC ihre Erfahrungen beim sicheren Transport von Chemikalien ausgetauscht. Ziel der Branche ist es, die Sicherheitsstandards dauernd zu erhöhen, um ein nachhaltiges Wirtschaften zu gewährleisten. Die Grundlage dafür bildet in der chemischen Industrie die freiwillige Initiative "Responsible Care" für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz. Unterstützt wurde die Konferenz von der EU-Kommission und den Vereinten Nationen. Sowohl EU-Kommissar Olli Pirkanniemi als auch Olivier Kervella von der Transportdivision der Vereinten Nationen haben Grußadressen an die Teilnehmer gerichtet.

"Die chemische Industrie hat sich verpflichtet, ihre Produkte sicher und ohne unvertretbare Risiken für Mensch und Umwelt herzustellen, zu transportieren, zu gebrauchen und zu entsorgen. Wir wollen nicht nur im Einklang mit den Gesetzen, sondern auch darüber hinaus in Eigenverantwortung handeln", erklärte Wolfgang Frank, Vorsteher des Fachverbandes der chemischen Industrie, in seinem Einleitungsstatement.

Dieses "Verantwortliche Handeln" im Rahmen von Responsible Care gelte, so Frank, nicht nur für den Produktionsprozess im Chemiebetrieb, sondern erstrecke sich über den gesamten Einflussbereich des Chemiebetriebes und ende weder beim Werkszaun, noch an der österreichischen Staatsgrenze oder an der EU-Außengrenze. "Dieses Verantwortungsbewusstsein ist der wahre Grund, warum wir so bemüht sind, diese Konferenz zu organisieren und alle zur Diskussion einladen. Wir sind sehr stolz über die jährlich steigende Teilnahme", sagte Frank, der heuer etwa 300 Transportexperten und Einsatzkräfte aus 24 Ländern begrüßen konnte.

Ein wichtiges Ziel der Tagung sei es, nicht nur immer besser und sicherer werden, sondern die Erfahrungen den Ländern außerhalb der EU anzubieten, deren Probleme und Vorschläge kennen zu lernen und gemeinsam mit ihnen zu diskutieren. Bei den Vorträgen wurden nicht nur die Neuigkeiten im Transportrecht (Straße, Schiene, Hochseeschifffahrt) und zur behördlichen Umsetzung angesprochen, sondern durch zahlreiche Experten der europäischen Chemie praktische Problemlösungen und Hilfestellungen angeboten. (mh)

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