Zweiter Europaweiter Autofreier Tag am 22. September 2001

LR Schwärzler: Netzwerk der Vorarlberger Gemeinden ist Spitze

Bregenz (VLK) - Am letztjährigen, ersten Europaweiten
Autofreien Tag hieß es in über 760 Städten und Gemeinden aus
26 europäischen Staaten "Mobil ohne eigenes Auto". Nachdem Vorarlberg im letzten Jahr der österreichweite Rekord gelang
und für dieses Jahr bereits 28 Gemeinden und zwei öffentliche Institutionen ihre Teilnahme angemeldet haben (österreichweit
sind es 108 Gemeinden; Stand: 17.9.2001), verspricht auch der diesjährige Autofreie Tag ein ganz besonderes Ereignis zu
werden. Umweltlandesrat Erich Schwärzler: "Durch die rege Beteiligung der Vorarlberger Gemeinden, Initiativen und
Betriebe wird das stark ausgeprägte Umweltbewusstsein in
unserem Land deutlich. Zudem zeigt sich die postive
Entwicklung hin zu einer nachhaltigeren Mobilität." ****

Am 22. September werden auf der Straße zwischen Götzis und Klaus Pferdekutschen verkehren und für die Teilnehmer der
Gemeinde Krumbach ist eine Familien-Alpwanderung mit Gratis-Busfahrt organisiert. In Feldkirch findet bereits am
Donnerstag, den 20. September, um 19.30 Uhr eine Fackelfahrt
auf Fahrrädern unter dem Motto "Die Straße gehört uns für
einen Abend" statt. Am 22. September kann dann der neueste
Stadtbus besichtigt werden und um 11 Uhr wird beim Bundesschulzentrum eine neue Bushaltstelle eröffnet.

Während man sich in Altach ein spezielles Programm für
Kinder einfallen hat lassen, entsteht in Hard von 8-12 Uhr
ums alte Rathaus eine temporäre Fußgängerzone und in
Lauterach wird eine Ausstellung der sparsamsten Autos
präsentiert. Mäder funktioniert kurzerhand ein Stück der Durchzugsstraße (Neue Landstraße) als Spielraum um und die Gemeinde Zwischenwasser organisiert am Sonntag, den 23.
September, eine Sternwanderung in die anliegenden
Berggemeinden. Diese und noch viel mehr Aktionen planen die Vorarlberger Teilnehmer dieses Jahr.

Bilanz Autofreier Tag 2000

Seit dem Vorjahr findet jährlich ein EU-weiter Autofreier
Tag statt, um der verkehrsgeplagten Bevölkerung Lust auf
sanfte Mobilität zu machen. In Vorarlberg haben sich im
Vorjahr zu diesem Zweck nicht weniger als 37 Gemeinden zusammengeschlossen, um gemeinsam mit den Verkehrsverbünden, Betrieben und dem Land Vorarlberg ein Zeichen zu setzen.
Straßen wurden gesperrt, Feste veranstaltet, neue Busse und
ein Busbahnhof eingeweiht. Insgesamt haben sich ca. 15.000
Personen an Aktionen beteiligt. Österreichweit waren 70
Städte und Gemeinden vertreten, in ganz Europa waren es 760
Städte in 26 Ländern. Vorarlberg war damit nicht nur österreichweit einsame Spitze, sondern hat europaweit für
Aufsehen gesorgt.

Manfred Hellrigl vom Büro für Zukunftsfragen der Landesregierung, das die Aktivitäten in Vorarlberg
koordiniert, über das Vorarlberger Netzwerk´: "Dank der FAHR RAD-Kampagne verfügen wir im Ländle über ein einzigartiges Kooperationsnetzwerk an engagierten Gemeinden, das nicht müde
wird, sich mit guten Ideen und sympathischen Aktionen für
eine menschengerechte Mobilität einzusetzen."

Weitere Auskünfte

Aktuelle Informationen über teilnehmende Gemeinden,
Programme, etc. können über die Internet-Adresse des Büros
für Zukunftsfragen (www.vorarlberg.at/zukunftsbuero)
abgerufen werden. Weitere Auskünfte erteilt das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Büro für Zukunftsfragen,
Telefon 05574/511-20600.
(so/tm,nvl)

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