Knafl: Pensionsanpassung 2002 muss Inflation abdecken! Hans Paul Strobl: Spitzenkandidat des Österreichischen Seniorenbundes für den ORF-Publikumsrat!

Klagenfurt (OTS) - Der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes LH-Stv.a.D. Stefan Knafl präsentierte auf einer Pressekonferenz in Klagenfurt den Spitzenkandidaten des Österreichischen Seniorenbundes zum ORF-Publikumsrat Hans Paul Strobl. "Strobl ist als Ex-ORF-Volksanwalt ein Bürgerkandidat, der mit aller Kraft für die Interessen der älteren Generation im ORF eintreten wird", so Knafl.

Im Zuge dieser Pressekonferenz forderte Knafl für die Pensionsanpassung 2002 eine volle Inflationsabgeltung. Knafl: "Die Inflationsrate betrug im vergangenen Jahr 2,9%. Obwohl man zur Zeit der Budgeterstellung von einer Inflationsrate von 2,6 bis 3% ausgegangen ist, sind im Budget nur Mittel für 1,6% - dies entspricht dem Pensionsanpassungsfaktor - vorgesehen. Die Verantwortlichen des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen haben bei der Budgeterstellung nicht sehr verantwortlich gehandelt, weil im Budget kein Ansatz für einen Wertausgleich bei höherer Inflationsrate vorgesehen ist".

Dieser Wertausgleich ist notwendig, wenn der Pensionsanpassungsfaktor niedriger als die Inflationsrate ist, um eine Wertsicherung der Pensionen zu erreichen.

Knafl : "Ich fordere eine Wertsicherung für die Pensionsanpassung 2002, wie sie im Regierungsprogramm vorgesehen ist, und erwarte mir als Selbstverständlichkeit, dass Pensionsanpassungsfaktor und Wertausgleich die Inflation abdecken".

Knafl forderte weiters, dass der Seniorenbericht 2000 des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen im Plenum des Nationalrates öffentlich diskutiert wird. Dieser Bericht ist die erste umfassende Darstellung der Lebenssituation älterer Menschen in Österreich und enthält viele Aspekte, die für die künftige Seniorenpolitik wichtig sind. Ein Beispiel aus der Gesundheitspolitik (Seite 614 des Berichtes):

"Die Gefahr einer "Selbstzweckmedizin" und einer Kostensenkung "um jeden Preis" muss kritisch im Auge behalten werden. Es sind genaue Maßstäbe des Versorgungsauftrages zu finden: medizinisch notwendig, sinnvoll, ausreichend und wirtschaftlich.....

...Worin besteht der tiefere Sinn, einer Patientin nach Spitalsentlassung einen längeren Kuraufenthalt nicht zu bewilligen, obwohl dieser dazu beitragen könnte, gemeinsam mit dem Angebot der Hauskrankenpflege, eine Übersiedlung in ein Heim zu vermeiden?...

Es müsse endlich über all diese Fragen in der Öffentlichkeit diskutiert werden, erklärte Knafl abschließend.

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