Tag der offenen Tür im Finanzministerium

Am Weltkulturerbetag ist das Winterpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse (Finanzministerium) frei für die Öffentlichkeit zugänglich

Wien (OTS) - Der vom Europarat initiierte Europäische Tag des Denkmalschutzes in Österreich befasst sich mit dem Thema "Stadtpaläste". Aus diesem Anlass werden in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt in der Bundeshauptstadt drei außergewöhnlich schöne, repräsentative Prachtbauten als Säulen wienerischer Architektur am Sonntag, dem 23. September 2001 für eine breitere Öffentlichkeit frei zugänglich sein. Aber auch die internationale Aufmerksamkeit wird an diesem Tag besonders dem ehemaligen Stadtpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse, dem früheren Palais Epstein am Dr. Karl Renner-Ring sowie dem ehemaligen Palais Daun-Kinsky auf der Freyung gelten.

Vom Winterpalais wird am 23. September in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr die Einfahrt, das prunkvolle Stiegenhaus sowie die Bel Etage mit Gelbem, Rotem und Blauem Salon, Goldkabinett, Schlachtenbildersaal und Kapelle zu sehen sein. Dieses Stadtpalais wurde an Stelle mehrerer kleiner vom Bauherrn 1694 und 1695 angekaufter Häuser in verschiedenen Bauphasen 1696 bis 1724 durch Johann Bernhard Fischer von Erlach (bis 1698) und Johann Lukas von Hildebrandt (ab 1702) erbaut. Nach dem Tod Prinz Eugens 1736 wurde das Palais an Maria Theresia verkauft und in der Folge verschiedene Ämter, ab 1848 das Finanzministerium untergebracht. Das Palais zeichnet sich durch seine besonders qualitätsvolle Innenausstattung geschaffen von den besten Künstlern ihrer Zeit aus. Dieses somit zu den bedeutendsten Barockbauten Wiens zählende Palais wurde nach dem Krieg umfassend instandgesetzt.

Finanzminister Grasser: "Ich freue mich sehr, dass ich aus einem solchen Anlass das Haus für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes öffnen kann. Offenheit, kulturelle Verantwortung und Internationalität machen den gelebten Umgang mit unseren Kulturgütern bewusst. Das Finanzministerium in der Himmelpfortgasse soll auch hier eine Vorreiterrolle haben. Ich darf in diesem Zusammenhang auf den kürzlich im Brandstätter Verlag erschienenen Prachtband über das Winterpalais, das im Zusammenwirken mit meinem Haus und der Oesterreichischen Nationalbank zustandekam, verweisen. Allen Besucherrinnen und Besuchern in der Himmelpfortgasse wünsche ich schon jetzt einen interessanten Nachmittag im schönsten barocken Palais der Stadt." (bxf)

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Matthias Winkler
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