Kirgisischer Staatspräsident Akaev in der Wirtschaftskammer Österreich Ut.: WKÖ-Vizepräsident Schenz empfängt Asakar Akaev und eine

hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Kirgisistan - Österreichische Wirtschaftsmission im November =

Wien (PWK655) Der kirgisische Staatspräsident Askar Akaev besucht morgen, Mittwoch, mit einer hochrangigen Firmen- und Behördendelegation die Wirtschaftskammer Österreich. WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz empfängt Akaev gemeinsam mit österreichischen Exportunternehmen, die an Geschäften mit dem 4,5 Mio Einwohner zählenden Nachfolgestaat der UdSSR interessiert sind. Bis dato beschränkte sich der Außenhandel zwischen Österreich und Kirgisistan auf einige wenige Lieferungen von Nahrungsmittelm, Arzneiwaren und Maschinen, im Jahr 2000 in der Höhe von 17 Mio Schilling. Die Importe betrugen 2,1 Mio Schilling.

Kirgisistan, dessen BIP im Vorjahr um 5 % wuchs und das seit 1998 Mitglied der Welthandelsorganisation WTO ist, bietet für kleine ausländische Unternehmen eine interessante Möglichkeit vor allem im Rahmen des Privatisierungsprozesses des Landes tätig zu werden. Kirgisistan ist relativ wirtschaftsliberal geführt und hat durch die Zollunion mit den Nachbarstaaten Russland, Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan, mit denen es 75 % seines Außenhandels abwickelt, freien Zugang für seine Produkte. Kirgisistan bietet sich unter anderem auch für österreichische Firmen als "Testmarkt" für Exporte in den zentralasiatischen Raum an. Die AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH der WKÖ wird vom 26. bis 30. November eine Wirtschaftsmission nach Kirgisistan für interessierte heimische Firmen organisieren. Betreut wird der kirgisische Markt von der österreichischen Außenhandelsstelle in Moskau. (Ne)

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